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ISENTHAL: «Rätschwyber» kriegen ihr Fett ab

Am Stephanstag lud die Theatergruppe zur Premiere des Lustspiels «D Rätschwyber» ein. Die Erwartungen des Publikums im ausverkauften Gemeindesaal wurden erfüllt.
Peter Moser (Armin Zurfluh, links) und Beni Moser (Werner Arnold) machen sich über Käthi (Stefanie Imhof) lustig. (Bild: PD (Isenthal, 26. Dezember 2017))

Peter Moser (Armin Zurfluh, links) und Beni Moser (Werner Arnold) machen sich über Käthi (Stefanie Imhof) lustig. (Bild: PD (Isenthal, 26. Dezember 2017))

Die Haushälterin Käthi kümmert sich intensiv um das Privatleben des verwitweten Bauern Beni Moser. Dieser wiederum hat langsam genug von den Schnüffeleien seiner neugierigen Haushälterin und würde sie am liebsten davonjagen. Wenn da nur nicht das Versprechen gewesen wäre, das er seiner verstorbenen Frau auf dem Totenbett gegeben hatte, nämlich Käthi auf dem Hof zu behalten. Das Verhältnis zwischen Beni und Käthi verschlechtert sich zusehends, als er beginnt, heimlich Briefe zu schreiben. Käthi kann sich die Geheimnistuerei des Bauern nur damit erklären, dass dieser eine Geliebte haben muss. Umgehend teilt Käthi diese vermeintlichen Neuigkeiten mit ihrer Freundin Rosa, und schon bald befürchten die beiden Klatschtanten das Schlimmste. Als eine unbekannte Frau auftaucht und bei Mosers einzieht, ist der Fall für die beiden klar: Beni Moser hat seine Geliebte ins Haus geholt und bringt damit die ländliche Moral in Gefahr.

Natürlich liegen die beiden Klatschtanten völlig daneben, handelt es sich bei der fremden Frau doch um die jahrzehntelang verschollene Schwester von Beni Moser. Der schlaue Bauer denkt jedoch nicht daran, die Klatschtanten Käthi und Rosa aufzuklären. Vielmehr benutzt er die von ihnen in Umlauf gebrachten Fehlinformationen – heute würde man «Fake News» sagen – für einen pfiffigen Plan. So verhilft Beni nicht nur seinem Sohn Peter zum Liebesglück, sondern verpasst auch dem arroganten und geldverliebten Gemeindepräsidenten Fritz Holzer einen Denkzettel. Und schliesslich bekommen auch die beiden «Rätsch­wyber», wie könnte es anders sein, eine heilsame Abreibung.

Regisseur ist erleichtert und zufrieden

Genau so muss ein Theaterabend sein: Das war die einhellige Reaktion des Premierenpublikums: unterhaltend und gut gespielt. Damit haben die acht Spielerinnen und Spieler der Theatergruppe Isenthal die Erwartungen vollauf erfüllt. Lukas Schmid, der beim Stück «D Rätschwyber» zum dritten Mal Regie führte, zeigte sich nach der Premiere erleichtert und zufrieden: «Es ist schön, wenn die Premiere ausverkauft ist. Aber noch schöner ist es, wenn die Besucher richtig mit­gehen und das Theater mit einem Lächeln wieder verlassen.» Mit dieser gelungenen Premiere hat die Theatergruppe Isenthal beste Werbung gemacht. (red)

Hinweis

Weitere Aufführungen: Freitag, 29. Dezember, 20.15 Uhr (musi­kalische Unterhaltung: Birgler­gruess); Samstag, 30. Dezember, 20.15 Uhr; Freitag, 5. Januar, 20.15 Uhr (Echo vom Bärgli); Samstag, 6. Januar, 20.15 Uhr (Erwin Gasser); Sonntag, 7. Januar, 13.30 Uhr; Freitag, 12. Januar, 20.15 Uhr (Toni, Felix und Peter); Samstag, 13. Januar, 20.15 Uhr (Bärgkameraden).

Reservationen: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, jeweils von 17 bis 19 Uhr unter 075 422 89 26 oder über www.theatergruppe-isenthal.ch.

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