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ISLAMISCHE UNION: Urner Muslime suchen sich eine neue Moschee

Die Bürgler Moschee wird saniert. Die Muslime können sich die renovierten Räume nicht mehr leisten. Müssen sie bald in Luzern beten?
Urner Moslems treffen sich jeden Freitag in Bürglen zum Gebet. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Urner Moslems treffen sich jeden Freitag in Bürglen zum Gebet. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Jeden Freitag treffen sich rund dreissig Urner Moslems in Bürglen zum Freitagsgebet. An hohen Feiertagen kommen sogar rund 100 Personen zusammen. Sie beten im Erdgeschoss eines abbruchreifen Hauses. Es ist der einzige islamische Gebetsraum in Uri.

«Eine solche Bruchbude ist ideal für uns», sagt Fatih Karlidag vom Verein Islamische Union Uri. Der Verein bezahlt nur 500 Franken Miete monatlich. Nun hat eine Urner Immobilienfirma die Liegenschaft gekauft und plant, das Haus zu sanieren. Für den Umbau müssen die Muslime ihr Domizil bis zum 1. März räumen.

Die Gläubigen werden kaum in ihren bisherigen Raum zurückkehren. «Wir können das Lokal nach dem Umbau nicht mehr bezahlen», glaubt Vorbeter Mustafa Öztürk. Noch haben sie noch kein neues Lokal in Aussicht. «Die Suche ist extrem schwierig», so Öztürk. Wenn sie kein Lokal finden, werden die Urner Muslime in Luzern die Moschee besuchen müssen.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag

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