Italienisch bleibt in Uri definitiv Wahlpflichtfach

Italienisch bleibt in Uri Wahlpflichtfach. Das hat der Erziehungsrat laut Communiqué vom Freitag aufgrund einer Vernehmlassung beschlossen. Um die Qualität des Unterrichts zu verbessern, werden ein neues Lehrmittel beschafft und die Lehrpersonen regelmässig weitergebildet.

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Vor 20 Jahren haben die Deutschschweizer Kantone Französisch als zweite Landessprache mit obligatorischem Unterricht ab dem fünften Schuljahr eingeführt. Einzig in Graubünden und Uri fiel die Wahl auf Italienisch.

2005 führte Uri, koordiniert mit den anderen Zentralschweizer Kantonen, Englisch als erste obligatorische Fremdsprache ab dem dritten Schuljahr ein. Italienisch dagegen wurde ab 2007 vom obligatorischen Fach zum Wahlpflichtfach.

Im Rahmen des Projektes Volksschule 2016 wurde in Uri das Fremdsprachenkonzept zur Diskussion gestellt. Konkret ging es darum, ob Französisch neu anstelle von Italienisch als zweite obligatorische Fremdsprache eingeführt werden soll. Eine klare Mehrheit sprach sich in der Vernehmlassung dagegen aus.

sda