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Attinghauser sagen ja zu Zahlen und zum Tourismus

Die Rechnungen der Gemeinde und der Wasserversorgung werden einstimmig gutgeheissen. Die Stimmung zum Grossprojekt auf dem Brüsti ist in der Gemeinde positiv.
Markus Zwyssig
Die Fahrt aufs Brüsti soll sich in Zukunft noch mehr lohnen. (Bild: Corinne Glanzmann (10. Juli 2018))

Die Fahrt aufs Brüsti soll sich in Zukunft noch mehr lohnen. (Bild: Corinne Glanzmann (10. Juli 2018))

Die Attinghauser sagten am Montagabend an der Gemeindeversammlung einstimmig Ja zur Rechnung 2018 der Einwohnergemeinde. Bei einem Aufwand von 4,596 Millionen und einem Ertrag von 4,909 Millionen Franken schliesst diese mit einem Gewinn von 313347 Franken ab. Budgetiert war ein Verlust von 41300 Franken.

Dank dem guten Ergebnis können zusätzliche Abschreibungen von 299997 Franken vorgenommen werden. Der Restbetrag in der Höhe von 13350 Franken wird dem Eigenkapital zugeschrieben (siehe unsere Zeitung vom 17. Mai).

Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde an der von rund 70 Personen besuchten Gemeindeversammlung die Rechnung der Wasserversorgung. Diese weist einen Mehraufwand von 12473 Franken aus.

Brüsti-Projekt: Attinghauser sind positiv eingestellt

Informiert wurde an der Gemeindeversammlung über das Strukturprojekt Brüsti (siehe unsere Zeitung vom 8. Mai). Vertreter der IG Brüsti, der Luftseilbahn Attinghausen-Brüsti AG und der Zgraggen Holding AG informierten über das Projekt. Tony und Andreas Z’graggen aus Lauerz wollen ihre Liegenschaften (Restaurant, Skilift, Rämseli und Kulmli) verkaufen. Daher wurden die Gebäude und Immobilien in die neu gegründete Brüsti Immobilien AG überführt. Die Zgraggen Holding AG beabsichtigt, die Brüsti Immobilien AG zu übernehmen und in die Liegenschaften zu investieren. Das Gesamtprojekt auf dem Brüsti kann nur realisiert werden, wenn weitere Partner wie die Luftseilbahn Attinghausen-Brüsti AG, die Gemeinde Attinghausen, die Korporation Uri und die Anwohner auf dem Brüsti mithelfen.

Auf dem Brüsti soll ab der Bergstation der bestehenden Luftseilbahn eine neue Erschliessungsbahn bis zum Skilift erstellt werden. Ein namhafter Teil der Investitionen soll von Bund und Kanton geleistet werden (NRP-Gelder). Zudem sollen finanzielle Unterstützungen von Gemeinde, Stiftungen, Ferienhausbesitzern, Skiklub, Zgraggen Holding AG, eine Aktienkapitalerhöhung und diverse andere Partner zur Finanzierung beitragen. «Noch werden verschiedenste Abklärungen durch die Luftseilbahn Attinghausen Brüsti AG getroffen», erklärt Gemeindeschreiber Daniel Kempf auf Anfrage. «Anschliessend wird das Finanzierungsgerüst abschliessend ausgearbeitet.» Die Gemeinde Attinghausen ist als Hauptaktionärin der Bahn ebenfalls sehr interessiert. «Wie sich an der Gemeindeversammlung zeigte, sind die Attinghauser gegenüber dem Projekt positiv eingestellt. Die Einwohner sehen den Nutzen und die einmalige Chance für den Tourismus.» Die verschiedenen Projekte liegen zur Vorprüfung bei den kantonalen Ämtern. «Jetzt geht es in grossen Schritten darum, die Finanzierung und Realisierung zu klären», so Kempf.

Informiert wurde an der Gemeindeversammlung ausserdem über den aktuellen Stand des Hochwasserschutzprojekts Palanggenbach. Die untere Palanggenbrücke zwischen Seedorf und Attinghausen muss erneuert werden. Gerechnet wird mit Bruttokosten von 650000 Franken. Bund und Kanton beteiligen sich mit 200000 Franken. Die übrigen 450000 Franken gehen zu Lasten der Gemeinden Attinghausen und Seedorf. Die Attinghauser Stimmbevölkerung hat ihren Anteil von 292500 Franken am 10. Februar an der Urne gesprochen. Die Seedorfer haben an der Offenen Dorfgemeinde vom 9. Mai Ja gesagt zu 157500 Franken.

Sportplatz: Baubeginn im September geplant

Erfreut zeigte sich der Attinghauser Gemeinderat, dass das Stimmvolk am 19. Mai an der Urne klar Ja gesagt hat zur Erneuerung des Sportplatzes. Die Bevölkerung hat den Kredit von 1,97 Millionen Franken mit ein Ja-Anteil von 77 Prozent angenommen. Demnächst ist die Baueingabe vorgesehen. Im September soll mit dem Bau begonnen werden. Der Gemeinderat Attinghausen will die Bevölkerung laufend über den Stand der Arbeiten informieren.

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