JAGD: Der Wildbestand im Kanton Uri geht zurück

Die diesjährige Jagd fällt im Kanton Uri durchzogen aus. Doch die Abschusszahlen variieren von Tal zu Tal.

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Ein Reh – hier im Tierpark Goldau. (Archvibild Neue LZ)

Ein Reh – hier im Tierpark Goldau. (Archvibild Neue LZ)

In Uri wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weniger Rehe und Gämsen geschossen. Um die Bestände zu stabilisieren, wurde die Jagd verkürzt. So war sie auf Gämsgeissen nur eine statt zwei Wochen offen und jene für Rehgeissen nur zwei Tage statt drei.

Dass die diesjährige Urner Jagd für die Jäger grundsätzlich viel schlechter als in anderen Jahren ist, kann der kantonale Jagdverwalter, Josef Walker, so nicht bestätigen. «Ich kenne durchaus Jäger, die eine erfolgreiche Jagd erlebt haben», sagt er. «Doch die Abschusszahlen können stark variieren.»

Für die rückläufigen Bestände gibt es verschiedene Gründe. So ist der Einfluss des Luchses zu spüren. Dieser ernährt sich hauptsächlich von Gämsen und Rehen. Auch Krankheiten wie Gämsblindheit haben die Bestände negativ beeinflusst. Und schliesslich hat der schneereiche Winter 2008/09 besonders den Rehen zugesetzt.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.