JAGDUNFALL: «Ein Wunder, ist nicht mehr passiert»

Aus der Waffe des Vaters löst sich ein Schuss und trifft den Sohn. Der liegt nun mit einer Fleischwunde im Spital. Die Polizei ermittelt, wie es dazu kommen konnte.

Sven Aregger und Markus Zwyssig
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Der Umgang mit der Waffe ist auf der Jagd mit Gefahren verbunden. (Symbolbild Keystone/Arno Balzarini)

Der Umgang mit der Waffe ist auf der Jagd mit Gefahren verbunden. (Symbolbild Keystone/Arno Balzarini)

Der Schock sitzt bei Adrian Regli tief. «Dieses Ereignis ist schrecklich, es hätte tödlich ausgehen können», sagt der 54-jährige Andermatter Jäger. «Ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist.» Am Mittwochabend war Regli gemeinsam mit seinem Sohn (22) auf dem Rückweg von der Jagd, als sich in steilem Gelände der Vorderriedplangge ein Schuss aus Reglis Jagdwaffe löste und den Sohn am Schienbein traf. Der Sohn hatte Glück im Unglück: Im Spital in Luzern stellten die Ärzte «nur» eine Fleischwunde fest, Knochen kamen nicht zu Schaden. Der Sohn wird heute Samstag operiert und muss einige Tage im Spital bleiben.

Die Urner Kantonspolizei ermittelt nun, wie genau es zu diesem Jagdunfall kommen konnte. Die Ermittler gehen davon aus, dass «ein Zusammenspiel unglücklicher Umstände» dazu geführt hat.