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JAHRESBERICHT: Teigwaren und Spätzli am meisten beanstandet

Käse und andere Milchprodukte erhalten in Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri gute Hygienenoten. Weniger gut schneiden Teigwaren, Spätzli und Suppen ab. Jede fünfte Speise fiel durch. Einige waren gar verdorben.
Am meisten beanstandet: Teigwaren (Symbolbild Neue LZ)

Am meisten beanstandet: Teigwaren (Symbolbild Neue LZ)

Das Laboratorium der Urkantone, dem die Kantone Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri angeschlossen sind, hat im vergangenen Jahr 1028 Proben in Restaurants, Bäckereien, Kiosken und anderen Läden genauer unter die Lupe genommen. 222 Proben entsprachen nicht den Anforderungen.

Problemfeld Vorgekochtes

Mit 28 Prozent am meisten beanstandet werden mussten Teigwaren, gefolgt von Spätzli (27 Prozent) sowie Suppen und anderen Beilagen wie Reis und Kartoffeln (22 Prozent). Die Lebensmittelkontrolleure mussten 2 Prozent mehr Proben beanstanden als im Vorjahr, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Gründe dafür sind mangelnde Hygiene, Kontamination bei der Herstellung und Verpackung sowie falsche Lagerung. Gegenüber dem Vorjahr schnitten Desserts mit 14 Prozent deutlich schlechter ab wie im Vorjahr (3 Prozent).

Gar 15 Prozent der Proben wiesen Hinweise auf einen fortschreitenden Verderb der Produkte hin. Bei 16 Proben wurde der Toleranzwert um das 100-fache überschritten. Diese Speisen gelten als verdorben.

Gute Noten für Milchprodukte

Gemäss Jahresbericht musste das Laboratorium von 42 Probeentnahmen bei Käse, Butter oder Joghurt lediglich einen Alpbutter bemängeln, weil er zu hohe Keime aufwies. Ein Halbhartkäse wies Staphylokokken auf, was auf einen unhygienischen Umgang schliesst.

Trinkwasserversorgungen beanstandet

Beim Trinkwasser erfüllten 85 Prozent der Proben die Anforderungen vollständig. In 11 Prozent der untersuchten Proben war die Anzahl Fäkalkeime zu hoch. Das Laboratorium hat umgehend Sofortmassnahmen eingeleitet. 68 Prozent der Trinkwasserversorgungen mussten beanstandet werden, im Vorjahr waren es noch 90 Prozent gewesen.

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass 63 Badestellen und Seebäder in der Zentralschweiz eine gute bis sehr gute Wasserqualität aufweisen. Von 421 Proben aus Hallen- und Freibädern mussten 19 Prozent (Vorjahr 20 Prozent) bemängelt werden. Meist war der Gehalt an Desinfektionsmittel zu hoch oder zu niedrig eingestellt. Einige Freibäder wiesen zu hohe Harnstoffgehalte auf.

Auch der Kantonstierarzt der vier Kantone legte am Mittwoch seinen Bericht vor. Demnach gab es 70 Meldungen zu Hunden, die einen Menschen bissen. In 13 Fällen erfolgte eine Meldung aufgrund übermässiger Aggression des Hundes.

HINWEIS
Der Jahresbericht im Detail »

pd/rem

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