JAHRHUNDERFUND: Museum für Kristalle: Regierung ist skeptisch

Die Regierung hat Bedenken, ein Kristallmuseum in Uri zu realisieren. Damit wird wohl auch der zweite Grossfund abwandern.

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Franz von Arx (links) und Paul von Känel werden die Kristalle in Flüelen bald aus der Kirche räumen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Franz von Arx (links) und Paul von Känel werden die Kristalle in Flüelen bald aus der Kirche räumen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Nach dem Verkauf der derzeit noch in Flüelen ausgestellten Riesenkristalle an das Naturhistorische Museum in Bern deutet alles darauf hin, dass auch der zweite Jahrhundertfund vom Planggenstock den Kanton Uri verlassen wird. Die Idee von Landrat Thomas Arnold, für diesen Fund ein Kristallmuseum zu verwirklichen, stösst bei der Regierung auf Skepsis.

Zwar liegt ihre Antwort noch nicht schriftlich vor, Kulturdirektor Josef Arnold liess aber Bedenken durchblicken. «Für den Bau und Betrieb eines Museums wären grosse Investitionen nötig», sagte er auf Anfrage unserer Zeitung. Arnold betonte zudem, dass die soeben verkauften Mineralien in Bern gut aufgehoben seien. Auch der zweite Kristallschatz dürfte einen Platz in einem auswärtigen Museum finden. Gemäss Strahler Franz von Arx, der gegenwärtig wieder seiner Lieblingsbeschäftigung in den Urner Bergen frönt, sind Interessenten vorhanden.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.