Jeder zweite Urner kriegt Prämienverbilligung

Weil die Krankenkassenprämien 2011 stark ansteigen, sollen mehr Personen im Kanton Uri eine Prämienverbilligung ausbezahlt bekommen.

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Der Urner Regierungsrat hat für das Jahr 2011 die Einkommens-Obergrenze für die Auszahlung der Prämienverbilligung von 100'000 auf 120'000 Franken angehoben. Damit sollen vor allem Familien des Mittelstands begünstigt werden. Der Regierungsrat geht davon aus, dass 2011 etwa 50 Prozent (2009 = 41,8 Prozent, 2010 = 47 Prozent) der Urner Bevölkerung einen Beitrag zur Verbilligung der Krankenkassenprämien erhalten werden. Mit diesen Steuerungsgrössen kann auch die Zielsetzung der Bundesgesetzgebung erreicht werden, wonach Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen eine Prämienverbilligung erhalten sollen. Ebenso wird die Bestimmung umgesetzt, wonach die Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung in unteren und mittleren Einkommen um mindestens 50 Prozent verbilligt werden müssen. Dies schreibt der Urner Regierungsrat in einer Medienmitteilung.

Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit beträgt 2011 die durchschnittliche Jahresprämie für Erwachsene im Kanton Uri 3708 Franken (+ 8,2 Prozent), für junge Erwachsene 3156 Franken (+ 12,3 Prozent) und für Kinder und Jugendliche 876 Franken (+ 7,1 Prozent). Bei diesen Angaben handelt es sich um die Prämien inklusive dem Anteil für die Unfallversicherung und mit der tiefsten Franchise von 300 Franken sowie ohne Prämiensparmodell. Die Richtprämien für die Prämienverbilligung der obligatorischen Krankenpflege-Grundversicherung für Erwachsene werden auf 3050 Franken erhöht (Vorjahr: 2800 Franken), für junge Erwachsene (19 bis 25 Jahre) auf 2500 Franken (Vorjahr: 2150 Franken) und für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) auf 1000 Franken (Vorjahr: 700 Franken).

pd/das