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Jetzt beginnt in Seedorf und Bauen der Fusions-Endspurt

Am 12. und 13. Februar erhalten die Einwohner von Seedorf und Bauen Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Fusion der beiden Gemeinden informieren zu lassen.
Bruno Arnold
In Seedorf wird am 13. Februar über die geplante Fusion mit der Gemeinde Bauen orientiert. (Bild: Florian Arnold (Seedorf, 21. Februar 2018))

In Seedorf wird am 13. Februar über die geplante Fusion mit der Gemeinde Bauen orientiert. (Bild: Florian Arnold (Seedorf, 21. Februar 2018))

Seedorf und Bauen planen, sich per 1. Januar 2021 zusammenzuschliessen. Bereits im Herbst 2019 soll in den beiden Gemeinden die Urnenabstimmung über den entsprechenden Fusionsvertrag erfolgen. Die Abklärungen zu den Auswirkungen eines Zusammengehens sind im vergangenen Jahr grösstenteils abgeschlossen worden.

Nun möchten die beiden Gemeinderäte der Bevölkerung im Rahmen von zwei Informationsveranstaltungen die Ergebnisse der Abklärungen und die vorgeschlagenen Lösungen für den Fall einer Fusion vorstellen.

In beiden Gemeinden für alle offen

Die Anlässe finden am Dienstag, 12. Februar, in Bauen und am Mittwoch, 13. Februar, in Seedorf statt. Beide Termine stehen allen Einwohnern der beiden Gemeinden offen, die präsentierten Inhalte sind bei beiden Veranstaltungen identisch. Geplant sind unter anderem Angaben zur finanziellen Situation der vereinigten Gemeinde und eine entsprechende Finanzstrategie, aber auch Informationen zum weiteren Einbezug der Bevölkerung. Die Teilnehmer können Fragen stellen und die Ergebnisse der Abklärungen diskutieren. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wird jeweils ein Apéro offeriert. Dabei besteht Gelegenheit zu einem ungezwungenen Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit anderen Versammlungsteilnehmern oder auch mit Behördenmitgliedern.

Die Projektsteuerungsgruppe mit Vertretern beider Gemeinderäte hat dem Kanton im November 2018 ein Gesuch für einen finanziellen Beitrag an die Fusion gestellt. Sie hat darin ausgewiesene Kosten von 522000 Franken geltend gemacht. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat allerdings, den beiden Gemeinden nur einen einmaligen Beitrag von 450000 Franken zuzusichern. In einer Stellungnahme zeigten sich die beiden Gemeinderäte Mitte Dezember «enttäuscht, dass der Regierungsrat dem Kantonsparlament nicht die ausgewiesenen Kosten beantragt hat».

Seedorf und Bauen wollen sich wehren

Sie haben bereits angekündigt, sich bei den Urner Landräten aktiv dafür einzusetzen, dass die vollen 522000 Franken gesprochen werden. Argumentiert wird unter anderem damit, dass der Projektkostenbeitrag des Kantons von 100000 Franken für die bisher geleisteten Abklärungen bereits um rund 30 Prozent überschritten worden und von den beiden Gemeinden anteilmässig zu tragen sei. «Da es sich um ein Pilotprojekt handelt und dadurch auch keine Erfahrungswerte seitens des Kantons vorliegen, war der Aufwand für die ganzen Abklärungen für die beiden Gemeinden höher», so die Steuerungsgruppe. Im Weiteren hätten beide Gemeinden in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben gemacht und unter anderem die Verwaltung und das Schulwesen zusammengelegt. Diese Massnahmen hätten massgeblich zu einer gesunden finanziellen Lage beider Gemeinden beigetragen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass man für diese zukunftsorientierten Bemühungen nun bestraft statt belohnt werden soll.

Die Infoveranstaltungen finden am Dienstag, 12. Februar, im Mehrzweckgebäude in Bauen und am Mittwoch, 13. Februar, in der Aula der Kreisschule Seedorf statt. Sie beginnen an beiden Orten jeweils um 19.30 und sollen bis spätestens 21.30 Uhr dauern.

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