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Jetzt zieht auch Uri nach: Absolutes Feuerverbot auf ganzem Kantonsgebiet

Der Kanton Uri hat die Brandgefahr im ganzen Kantonsgebiet neu beurteilt: Er erlässt ab sofort das absolute Feuerverbot. Dies hatten zuvor schon die Kantone Luzern, Zug, Schwyz, Ob- und Nidwalden erlassen.
Das grosse Feuerwerk auf dem Urnersee in Flüelen findet trotz Feuerverbot am Dienstagabend statt. (Bild: Manuela Jans, Flüelen, 31. Juli 2014)

Das grosse Feuerwerk auf dem Urnersee in Flüelen findet trotz Feuerverbot am Dienstagabend statt. (Bild: Manuela Jans, Flüelen, 31. Juli 2014)

«Nachdem die Gemeinden Seelisberg, Silenen und Gurtnellen ein Feuerverbot im Freien erlassen haben, wurde die Waldbrandsituation aber auch die Brandgefahr im Freien, im Land und im Siedlungsgebiet neu beurteilt», schreibt der Kanton Uri in einer Mitteilung am Dienstag.

Gestützt auf diese Neubeurteilung verfügt die Sicherheitsdirektion Uri ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Freien.

Aufgrund dieser Neubeurteilung der Fachstellen Abteilung Feuerwehrinspektorat sowie Amt für Forst und Jagd sei die aktuelle Brandgefahr für das ganze Kantonsgebiet nach wie vor als gross einzustufen (Stufe 4 von 5). Auch in den kommenden Tagen sei mit sehr heissen Witterungsbedingungen und wenig Niederschlägen zu rechnen.

Das Feuerwerk vom 31. Juli in Flüelen finde trotzdem statt, da es über dem See gezündet wird.

Aufgrund dieser Verfügung ist es verboten:

  • Feuer im Freien zu entfachen (gilt auch für sämtliche Feuerstellen)
  • Feuerwerk abzubrennen
  • Höhenfeuer zu entfachen
  • Grillieren in Gärten oder in Cheminées mit Holz oder Holzkohle
  • Heissluftballone oder «Himmelslaternen» steigen zu lassen
  • Brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Von diesem Verbot ausgenommen sind:

  • Das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit einem Gasgrill
  • Behördlich bewilligte Feuerwerke auf Seen, wie das Grossfeuerwerk auf dem Urnersee in Flüelen am 31. Juli 2018.

Verstösse gegen dieses Verbot können mit einer Busse bestraft werden, so der Kanton. Bei sich verändernden Witterungsbedingungen werde eine Neubeurteilung vorgenommen.

(pd/zfo)

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