JODLERFEST: Am Freitag geht es auch für die Urner los

Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger sind für Luzern gerüstet. Am Freitag um 16.50 Uhr stellt sich der erste Urner dem Kampfgericht.

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Das Trio Gemsstock nimmt letztmals am «Eidgenössischen» teil. (Bild Robi Kuster/Neue UZ)

Das Trio Gemsstock nimmt letztmals am «Eidgenössischen» teil. (Bild Robi Kuster/Neue UZ)

Bis am Sonntag treffen sich in Luzern über 11'000 Aktive und rund 200'000 Besucher zum Eidgenössischen Jodlerfest. Die Urner Jodler, Fahnenschwinger und Alphornbläser haben sich intensiv vorbereitet, um sich vom Kampfgericht beurteilen zu lassen. Ob Newcomer oder erfahrener Festteilnehmer: Für alle Urner Aktiven ist das «Eidgenössische» der Höhepunkt des Jahres. So tritt zum Beispiel Fahnenschwinger Werner Arnold erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Martin auf. Oder Jodler Marco Trachsel: Er erlebt, ausgestattet mit Holzschuhen und kurzer Hose, sein erstes Jodlerfest als Aktiver in den Reihen der Attinghauser «Tälläbuebä».

Letztes Fest für ein Trio
Wohl zum letzten Mal wird dagegen das Trio Gemsstock auf den Auftritt hinfiebern. Eine lange Karriere in dieser Besetzung geht zumindest für die Jodlerfeste zu Ende. Für all die Urner, die als Zuhörer und Zuschauer am «Eidgenössischen» teilnehmen möchten, sieht es rosig aus, denn erstmals bieten die SBB Sonderfahrten in der Nacht an, um getrost ein Bierchen mehr trinken zu können. Wer ausserdem den EM-Final der Fussballer nicht verpassen möchte, kann ihn auf einer Grossleinwand im Luzerner Seebecken mitverfolgen.

ku/Neue UZ