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4133 Unterschriften: Junge SVP Uri reicht Petition zur Axenstrasse ein

Die Junge SVP Uri hat über 4000 Unterschriften gesammelt. Mit der Petition fordert die Jungpartei den Urner Regierungsrat auf, sich mit den Gegnern des Projekts Neue Axenstrasse an einen Tisch zu setzen.
Die JSVP Uri hat die Unterschriften Adrian Zurfluh (Zweiter von links), stellvertretender Kanzleidirektor, übergeben. (Bild: PD, Altdorf, 15. Oktober 2019)

Die JSVP Uri hat die Unterschriften Adrian Zurfluh (Zweiter von links), stellvertretender Kanzleidirektor, übergeben. (Bild: PD, Altdorf, 15. Oktober 2019)

(jb) Am Dienstag reichte die JSVP Uri zusammen mit SVP-Nationalratskandidat Pascal Blöchlinger bei der Standeskanzlei Uri die von der Jungpartei lancierte Online-Petition «Für eine sichere Axenstrasse» ein. Innert einer Woche kamen gemäss einer Mitteilung der JSVP über 4000 Unterschriften zusammen. Das mehrheitlich von Urnern unterzeichnete Anliegen sei bereits von Beginn weg auf viel Gehör gestossen, heisst es in der Mitteilung.

Obwohl sich die Urner Regierung bereits vergangene Woche bezüglich der prekären Situation am Axen schriftlich an den Bundesrat gewandt hat, wolle die JSVP Uri den Druck nochmals erhöhen. Dank diesem Rückhalt in der Bevölkerung könne die Urner Regierung gestärkt in die kommenden Gespräche gehen.

Realisierung von Notlösung soll abgeklärt werden

Die Petition fordert den Regierungsrat auf, sofort abzuklären, inwiefern eine Notlösung – sei dies als Tunnel oder Brücke – im Gefahrengebiet zu realisieren wäre. Zusätzlich soll sich der Regierungsrat mit den Gegnern des Projekts Neue Axenstrasse an den Tisch setzen, ihnen die Dringlichkeit des Projekts aufzeigen und sie auffordern, die Einsprachen zum Wohl der Urner zurückzuziehen. Die Urner Wirtschaft und insbesondere die Gemeinde Sisikon benötigten laut der Mitteilung eine zuverlässige Verbindung via Axenstrasse.

Seit vergangenem Samstag ist die Axenstrasse für den motorisierten Verkehr wieder offen. Es ist gemäss JSVP aber nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Schliessung nötig wird. Für das Gewerbe, Pendler und den Durchreiseverkehr würde das heissen: Umsatzeinbussen, Unsicherheit, längere Arbeitswege und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel. Die JSVP wartet nun auf eine rasche Antwort seitens des Regierungsrats. Bei der Unterschriftenübergabe wurde die Jungpartei vom Nationalratskandidaten Pascal Blöchlinger begleitet. Bereits vor der Axen-Schliessung im Sommer reichte er hierzu zwei Vorstösse im Landrat ein. Dies verdeutliche, dass ihm zuverlässige Urner Strassen seit Jahren ein grosses Anliegen seien.

Die JSVP erhofft sich mit einer Wahl von Pascal Blöchlinger in den Nationalrat, dass ihr Anliegen am Ausbau der Axenstrasse zur sicheren Verkehrsachse gestärkt wird.

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