Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Jubiläum mit würdigem Rahmen

Im Mai 1968 hat das Urner Volk einer Änderung der Kantonsverfassung zugestimmt und damit die Erziehungsdirektion aus der Taufe gehoben. Kürzlich wurde das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert.
Landammann und Bildungsdirektor Beat Jörg (Mitte) mit drei seiner Vorgänger im Amt des Bildungs- und Kulturdirektors des Kantons Uri, Hans Danioth (sitzend), Hansruedi Stadler (rechts) und Josef Arnold. (Bild: PD (Altdorf, 26. Mai 2018))

Landammann und Bildungsdirektor Beat Jörg (Mitte) mit drei seiner Vorgänger im Amt des Bildungs- und Kulturdirektors des Kantons Uri, Hans Danioth (sitzend), Hansruedi Stadler (rechts) und Josef Arnold. (Bild: PD (Altdorf, 26. Mai 2018))

«Wir sind Zwerge auf den Schultern von Riesen». Mit diesem Satz des französischen Philosophen Bernhard von Chartres eröffnete Landammann Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons (BKD) Uri, am Samstagnachmittag, 26. Mai, die Feier zum 50-Jahr-Jubiläum seiner Direktion. Die Riesen, so Beat Jörg, seien im vorliegenden Fall alle jene Menschen, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Energie, ihre Kraft und ihre Zeit in den Dienst erst der Erziehungsdirektion und dann der Bildungs- und Kulturdirektion gestellt hätten.

Eine schöne Zahl dieser Leute war am Jubiläumsanlass im Uristiersaal in Altdorf zugegen – unter ihnen auch die drei noch lebenden Vorgänger des amtierenden Bildungs- und Kulturdirektors Beat Jörg: Hans Danioth (Erziehungsdirektor von 1978 bis 1988), Dr. Hansruedi Stadler (Erziehungsdirektor von 1988 bis 2000) und Josef Arnold (Bildungs- und Kulturdirektor von 2000 bis 2012).

Referat zu Autonomie und Steuerung der Volksschule

In ihrer Grussbotschaft blickten alle drei auf wesentliche Veränderungen in Bildung, Kultur und Sport während der eigenen Amtszeit zurück. Landratspräsident Christoph Schillig würdigte die Arbeit der BKD aus Sicht des Kantonsparlaments; Guido Baumann, Präsident der Vereinigung Schulleiterinnen und Schulleiter Uri, betonte den Wert einer gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und Schulen.

Das Gastreferat hielt Judith Hangartner vom Institut für Forschung, Entwicklung und Evaluation der Pädagogischen Hochschule in Bern. Ihre Ausführungen zur Thematik «Autonomie und Steuerung der Volksschule» am Beispiel des Kantons Bern liessen erkennen, welche besonderen Vorzüge das Urner Bildungssystem in der Volksschule aufweist und welche Errungenschaften im Zusammenspiel von kantonaler, kommunaler und einzelschulischer Ebene es für die Zukunft unbedingt auch zu sichern gilt.

Quartett gibt ein Comeback

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten unter anderem das Schlagzeugensemble der Musikschule Uri (Leitung: Christoph Gautschi) und das ED-Ur-Quartett, und zwar in der Besetzung mit Robert Fäh (alt Direktionssekretär der Erziehungsdirektion), Robert Arnold, Josef Arnold (alt Rektor der Kantonalen Mittelschule Uri) und Beat Spitzer (ehemaliger Vorsteher des Amts für Volksschulen). Die vier Sänger, begleitet durch Karl Arnold am Piano, hatten sich für die Feier noch einmal wiedervereint und unterhielten die Gästeschar aufs Beste mit ein paar Highlights aus vergangenen Zeiten, die ungebrochen aktuell waren. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.