JÜRG RÖTHLISBERGER: «Nur im Berg ist die A2 ganz sicher»

Die Gotthardautobahn ist seit Montagmittag wieder befahrbar. Trotzdem sieht man beim Bundesamt für Strassen Handlungsbedarf – auch längerfristig.

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Die beschädigte Leitplanke auf der A2. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die beschädigte Leitplanke auf der A2. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Nach dem jüngsten Felssturz auf die A2 im Kanton Uri sieht Jürg Röthlisberger, Vizedirektor des Bundesamts für Strassen, Handlungsbedarf: «Wenn man ganz sicher sein will, dann gibt es nur eine Lösung: die Verlegung der A2 in den Berg», betont Röthlisberger. «Das ist eine langfristige, aber denkbare Massnahme, die wir ernsthaft angehen müssen.» Denn für das Astra geniesse die Verfügbarkeit der A2 als Nord-Süd-Schlagader höchste Priorität. Es gelte zu prüfen, mit welchen Risiken was machbar sei und mit welchen Kosten die möglichen Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit verbunden wären.

Die Geologen rechnen nicht mit weiteren Felsstürzen, eine eingehende Beurteilung der Situation erfolgt im Frühling. Vorerst sind kurzfristige Massnahmen notwendig, die Reparaturarbeiten sind bereits angelaufen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.