JUGENDBETREUUNG: Ein Jugendhaus löst nicht alle Probleme

Auch ein Jugendhaus würde nicht alle Probleme in Uri lösen, ist Josef Schuler überzeugt. Er weiss, wo es Nachhol­bedarf gibt.

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Josef Schuler. (Bild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Josef Schuler. (Bild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Im Kanton Uri habe man viel gegen Jugendprobleme wie Vandalismus, Nachtruhestörungen oder übermässigen Alkoholkonsum unternommen. Dennoch würden die Einrichtungen für Jugendliche nicht reichen, um die Probleme in der Jugendpolitik zu lösen. Dies sagt Josef Schuler, der Jugendbeauftragte des Kantons, im Interview mit der Neuen Urner Zeitung. Er fügt an: Auch ein Jugendhaus würde nicht alle Probleme lösen.

Gerade für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren brauche es künftig eine stärkere Betreuung und ein grösseres Beschäftigungsangebot an Wochenenden. Denn an vielen Orten gebe es keinen Eintritt unter 18 Jahren. Schuler: «Deshalb sind Vereine und Jugendlokale in den Gemeinden so wichtig.» Er ist aber auch der Meinung, dass die Erwachsenen Verantwortung übernehmen und eine Vorbildfunktion einnehmen müssen.

Markus Zwyssig

Das Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.