JUGENDHAUS: Urner Juso will Taten sehen

Seit Jahren wird über ein Jugendhaus debattiert - ohne konkretes Ergebnis. Das will die Juso Uri nun mit einer Volksinitiative ändern.

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Breakdance im Jugendhaus. Hier bei der Jugendhaus-Eröffnung im luzernischen Ebikon. (Themenbild Remo Näglei/Neue LZ)

Breakdance im Jugendhaus. Hier bei der Jugendhaus-Eröffnung im luzernischen Ebikon. (Themenbild Remo Näglei/Neue LZ)

Die Urner Jungsozialisten wollen in den kommenden zwei Monaten eine kantonale Volksinitiative für ein Urner Jugendhaus in Altdorf lancieren. Dies gaben sie am Samstag an ihrer Jahresversammlung bekannt. Nach ihren Plänen soll das Jugendhaus gut erreichbar im Altdorfer Zentrum stehen und von soziokulturellen Jugendarbeitern betreut werden. Ebenfalls könnte das Haus den Gassenarbeitern von TIP als Basis dienen.

Verschiedene Räume sollen ein Nebeneinander von Cliquen und Interessensgruppen ermöglichen, sagt Fabian Rieder, Präsident der Juso Uri. Unklar ist noch, ob der Kanton oder die Gemeinden das Projekt mittragen werden.

Die Forderung nach einem Jugendhaus ist nicht neu. Bei etlichen Umfragen landete dieser Wunsch zuoberst auf der Liste. Die Juso Uri setzt sich seit ihrer Gründung im 2005 für ein Jugendhaus ein – wurde aber immer wieder vertröstet.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Urner Zeitung» vom Mittwoch, 4. November.