Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Jugendrat übergibt Petitionen des Urner Jugendparlaments

Am Donnerstag, 25. Oktober, überreichte eine Delegation des Urner Jugendrats die Petitionen des Jugendparlaments an Landammann Roger Nager. Die Jugendlichen fordern unter anderem mehr Freiräume sowie bessere Busverbindungen.
Marco Planzer (links) und der Präsident des Jugendrats, Leza Aschwanden, überreichen Landammann Roger Nager die Petitionen des Urner Jugendrats. (Bild: PD, Altdorf, 25. Oktober 2018)

Marco Planzer (links) und der Präsident des Jugendrats, Leza Aschwanden, überreichen Landammann Roger Nager die Petitionen des Urner Jugendrats. (Bild: PD, Altdorf, 25. Oktober 2018)

Zum 10. Mal tagte am 26. September das Urner Jugendparlament. Das Parlament sprach dabei nicht nur Geld für Jugendprojekte, sondern formulierte drei Anliegen, welche nun dem Urner Regierungsrat übergeben wurden. Dies geht aus einer Mitteilung der Bildungs- und Kulturdirektion hervor. Die Petitionen wurden auch an den Urner Gemeindeverband gesandt, da einzelne Punkte in den Hoheitsbereich der Gemeinden fallen.

Die Jugendlichen fordern den Urner Regierungsrat und die Gemeinden auf, sich verstärkt um den Bau von Sportanlagen von überregionaler Bedeutung zu bemühen. Dazu zählt der Bau einer weiteren Dreifach-Turnhalle im Talboden. Als Optimum wünscht sich das Jugendparlament ein überregionales Sportzentrum. Dieses könnte zusätzlich zu einer Turnhalle mit Tennis- sowie mit Kunstrasenplätzen erweitert werden. Das Jugendparlament sieht mögliche Räume für ein überregionales Sportzentrum in Attinghausen oder im Eyschachen in Altdorf.

Laut Jugendlichen fehlen Plätze wie öffentliche Parks

Das Urner Jugendparlament fordert zudem in der Raumplanung eine grössere Rücksichtnahme auf die Anliegen der Kinder und Jugendlichen. Der grosse Druck auf Bauflächen hat in zahlreichen Urner Gemeinden dazu geführt, dass immer weniger Freizeiträume im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Es fehlen immer mehr Plätze wie öffentliche Parks, an denen sich Kinder und Jugendliche auch bis in den Abend hinein aufhalten können. Bei bestehenden Infrastrukturen wie Schulanlagen oder Spielplätzen kommt es oft zu Nutzungskonflikten. In der Raumplanung von Kanton und Gemeinden soll deshalb in Zukunft auch der Schaffung von frei zugänglichen, öffentlichen Räumen Beachtung geschenkt werden. Weiter sollen leerstehende oder nur spärlich genutzte Freizeiträume (zwischen-)genutzt werden.

Bessere Abstimmung der Busverbindungen von Aussengemeinden

Als dritte Forderung möchten die Urner Jugendlichen, dass das Busangebot für Kinder und Jugendliche weiter verbilligt wird oder gar kostenlos ist. Verbesserungsbedarf sehen die Jugendlichen auch bei der Abstimmung der Fahrpläne auf die Schulzeiten. Besonderes Augenmerk gelte es dabei auf die Busverbindungen von Aussengemeinden an die kantonalen Schulen (Mittelschule und Bwz) zu richten. Ebenfalls fordert das Jugendparlament, dass die Busverbindungen in die Randregionen deutlich verbessert werden. Dies würde es auch jüngeren Personen ermöglichen, aktiver am sozialen Leben in der Reussebene teilzunehmen. Das Jugendparlament ist überzeugt, dass seine Anliegen in die Neugestaltung des öV-Systems im Rahmen des Kantonsbahnhofs in Altdorf einfliessen können. (pd/pz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.