Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

JUGENDSCHUTZ: Alkoholabgabe an Jugendliche: Urner Verkaufsstellen schneiden schlecht ab

Die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri hat bei 21 Verkaufsstellen von Tabak und Alkohol Testkäufe durchgeführt. Vor allem bei der unerlaubten Abgabe von Alkohol an Jugendliche schnitten die untersuchten Stellen schlecht ab.
Der Verkauf von Bier an Minderjährige ist bei Testkäufen in Uri von 18 auf 43 Prozent angestiegen. Symbolbild: Martin Ruetschi/Keystone

Der Verkauf von Bier an Minderjährige ist bei Testkäufen in Uri von 18 auf 43 Prozent angestiegen. Symbolbild: Martin Ruetschi/Keystone

Die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri hat im Dezember gemeinsam mit dem Blauen Kreuz mehrere Tabak- und Alkoholtestkäufe im Kanton Uri durchgeführt.

Die Ergebnisse dieser Stichproben fielen teilweise negativ aus, wie die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri am Montag mitteilt. Bei der illegalen Abgabe von Alkohol an Jugendliche sei es gegenüber dem Vorjahr zu einer «erheblichen Zunahme» gekommen, schreibt die Fachstelle.

Getestet wurden 21 Verkaufsstellen im ganzen Kanton aus den Bereichen Gastronomie und Detailhandel. Über die Hälfte der untersuchten Verkaufsstellen haben dabei gegen die gesetzlichen Vorgaben verstossen.

Waren es im Vorjahr noch 18 Prozent der getesteten Verkaufsorte, die Bier an Unter-16-Jährige verkauften, hielten sich bei den aktuellen Test 43 Prozent der getesteten Verkäufer nicht an die entsprechende Gesetzesvorgabe. Beim harten Alkohol fielen die Testergebnisse noch negativer aus: 45 Prozent der untersuchten Verkaufsstellen händigten Spirituosen an Unter-18-Jährige aus. Im Jahr 2016 waren es noch sieben Prozent der untersuchten Verkaufsorte.

Die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri schreibt, dass insbesondere die Verkaufsstellen aus der Gastronomie negativ abgeschnitten hätten. Am vorbildlichsten hätten sich die Detailhandelsgeschäfte verhalten.

Mehr Sorgfalt bei Abgabe von Tabakwaren

Etwas positiver fielen die Tests im Bereich Tabakwaren aus. Nur 14 Prozent der getesteten Shops hielten sich hierbei nicht an die gesetzlichen Bestimmungen. Im Jahr 2015 waren es noch 55 Prozent der überprüften Verkaufsstellen.

Alle untersuchten Verkaufsstellen wurden nach den Testkäufen mündlich über deren Ergebnis informiert. Die Fachstelle Gesundheitsförderung Uri informiert sie nun zusätzlich mit einem Schreiben. Die fehlbaren Verkaufsstellen werden dabei angehalten, ihre Mitarbeiter besser zu instruieren und Ausweiskontrollen bei Jugendlichen konsequent durchzuführen. Strafrechtliche Konsequenzen hätten die Verkaufsstellen aber noch keine zu befürchten, schreibt die Fachstelle.

pd/lur

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.