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Das Jugi Bürglen will Messerstecherei aufarbeiten

Der Vorfall vom Samstag, 26. Mai, bei dem ein 15-Jähriger einen Gleichaltrigen mit einem Messer verletzte, ereignete sich im Jugendtreff Bürglen. Der Vorstand bedauert den Vorfall und will ihn aufarbeiten.
red/eca

Am Samstag, 26. Mail, wurde in Bürglen ein 15-Jähriger von einem Gleichaltrigen mit einem Messer verletzt. Der Vorfall ereignete sich an einer Party des Jugendtreffs Bürglen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Der Vorstand des Verein Jugendtreff ist «sehr betroffen, dass so etwas passierte» und hält nun in einer Mitteilung den Ablauf des Vorfalls aus seiner Sicht fest: Rund dreimal jährlich führe das Jugi Bürglen Partys im Rahmen des Jugendschutzes durch, an welchen zum Teil mehr als 200 Jugendliche «in friedlicher und fröhlicher Stimmung feiern und das Jugi zum Beben bringen», wie der Vorstand in der Mitteilung ausführt.

Erwachsene würden die Jugendlichen von der Jugi-Aufsichtsgruppe bei der Planung unterstützen und während der Durchführung der Anlässe eine starke Präsenz zeigen.

Konflikt ausserhalb des Jugendtreffs

Einer dieser Partys habe auch am vergangenen Samstag, 27. Mai, stattgefunden, diesmal unter dem Motto «Gala Abend». Etwas mehr als 100 Jugendliche seien gekommen, einige davon hätten sich gar mottogerecht in Schale geworfen. Auch der Champions-League-Final wurde live verfolgt, der DJ sorgte für musikalische Unterhaltung, und es wurde viel getanzt, geredet und gelacht.

«Dass bei einem so grossen Fest einzelne Differenzen zwischen einigen Jugendlichen auftreten können und die Erwachsenen mediatorisch und schlichtend eingreifen und unterstützen müssen, ist für den Vorstand selbstverständlich», heisst es in der Mitteilung weiter.

An diesem gewitterhaften Samstagabend sei jedoch leider ein Konflikt zwischen zwei 15-jährigen Jugendlichen entstanden, der sich ausserhalb des Jugendtreffs ereignete und «vom Vorstand bedauerlicherweise nicht aufgefangen werden konnte». Dabei griff einer der beiden zu einem Messer und verletzte den anderen. Der glücklicherweise nur leicht Verletzte sei von einem Vorstandsmitglied ins Kantonsspital nach Altdorf gebracht worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Polizei sei anschliessend im Jugendtreff vorbeigekommen und habe den Jugendlichen mitgenommen, der seine Tat von Anfang an gestanden und bereut habe. Die polizeilichen Abklärungen seien am Laufen.

«Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht»

Der Jugendtreff habe den Kontakt zu den Betroffenen und deren Eltern gesucht, hält der Vorstand weiter fest. Neben den besten Wünschen für eine gute Genesung für den verletzten Jungen verleiht der Vorstand in der Mitteilung seiner Hoffnung Ausdruck, «dass beide Betroffenen in einem Gespräch ihre Differenzen friedlich bereinigen können und der Vorfall eine wertvolle Lehre sein möge, Probleme in Zukunft ohne Gewalt auf eine andere Weise zu lösen».

Der Vorstand werde das Ereignis für sich aufarbeiten, reflektieren und Lernerfahrungen daraus ziehen. «Es wird jedoch eine Tatsache bleiben, dass die erwachsenen Aufsichtspersonen nicht zu jeder Zeit und überall ausserhalb des Lokals sein können und darum die hundertprozentige Sicherheit nicht gegeben werden kann.» Es dürfe aber auch betont werden, dass grundsätzlich an diesen grossen Events eine friedliche und respektvolle Atmosphäre herrsche und die Jugendlichen in einem geschützten, altersgerechten Rahmen immer wieder einen sehr schönen Ausgang miteinander erleben können.

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