Jules Busslinger ist neuer Präsident der Urner Kesb

Die bisherige Leiterin Barbara Eastwood und das Behördenmitglied Elke Zäpernick verlassen die Kesb. Busslinger war bereits interimistischer Leiter.

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Jules Busslinger. (PD)

Jules Busslinger. (PD)

(zf) Der Regierungsrat hat den Juristen Jules Busslinger zum neuen Präsidenten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Uri gewählt. Dies schreibt sie in einer Medienmitteilung. Busslinger leitete die Urner Kesb bereits seit Mai 2019 interimistisch. Der 57-Jährige tritt am 1. Februar 2020 die Nachfolge von Barbara Eastwood an, die eine neue berufliche Herausforderung annimmt.

Weiter verlässt auch das Behördenmitglied Elke Zäpernick die Kesb, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Der Regierungsrat hat die Kündigung entgegengenommen und die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion beauftragt, die Stelle so rasch wie möglich zur Wiederbesetzung auszuschreiben. 

«Der Regierungsrat dankt Barbara Eastwood und Elke Zäpernick für die geleistete Arbeit zu Gunsten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde in den vergangenen sieben Jahren» heisst es in der Mitteilung. «Er wünscht ihnen für die weitere berufliche und private Zukunft alles Gute.»

Dreiergremium komplett ausgetauscht

Vom ursprünglichen Dreiergremium wird somit niemand mehr bei der Kesb beschäftigt sein. Denn auch Mitglied Liselotte Bricker hat im August ihre Stelle als Behördenmitglied der Kesb Uri nach siebenjähriger Tätigkeit gekündigt. Sie wird die Behörde offiziell am 30. November verlassen. Dies ebenfalls infolge Annahme einer neuen beruflichen Herausforderung ab dem 1. Dezember.

In der Zwischenzeit werden vermehrt die gewählten Ersatzmitglieder der Kesb zum Einsatz kommen. Damit kann der Betrieb der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde vollumfänglich gewährleistet werden, bis die neuen Behördenmitglieder ihre Stelle angetreten haben.