Junge Altdorfer Künstlerin gewinnt Fotopreis

Die in Altdorf und Berlin lebende Urner Künstlerin Anita Regli hat den IBB-Preis für Fotografie in Berlin gewonnen.

Merken
Drucken
Teilen
Anita Regli.

Anita Regli.

Dieser ist mit 5000 Euro dotiert. «Der Preis ist ein Ansporn für mich», sagte die Künstlerin gegenüber unserer Zeitung auf Anfrage. Sie sei überrascht und sehr erfreut darüber. «Der Preis zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg. Diesen will ich nun konsequent weiterverfolgen», so die 34-jährige Urnerin.

In Kooperation mit dem Freundeskreis der Universität der Künste Berlin schreibt die Investitionsbank Berlin jährlich einen Preis für Fotografie aus. Dieser geht jeweils an eine herausragende Absolventin oder einen Absolventen der Universität der Künste Berlin. Eine renommierte Fachjury wählt den Preisträger aus nominierten Anwärtern aus. Vom 14. bis 30. November wird nun Reglis Arbeit im IBB-Atrium Berlin gezeigt. Die Preisträgerin ist in Altdorf aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin arbeitete Regli als Lehrerin in Uri, bevor sie die Hochschule für Design und Kunst in Luzern besuchte. Von dort wechselte sie in die Abteilung für Bildende Kunst an der Universität für Künste Berlin. Ihre Ausbildung mit dem Schwergewicht Malerei und Fotografie bei der japanischen Künstlerin und Professorin Leiko Ikemura schloss sie 2012 mit dem Diplom ab. Zurzeit ist sie Meisterschülerin der japanischen Künstlerin und wird ihre Ausbildung voraussichtlich im Frühjahr 2013 abschliessen.

Beitrag auch von Danioth-Stiftung

Anita Regli hat im vergangenen Jahr auch einen Projektbeitrag der Danioth-Stiftung Uri gewonnen. Diese Auszeichnung erhielt sie ebenfalls für ihre fotografischen Arbeiten. Die preisgekrönten Bilder zeigen inszenierte Situationen, das Hereinbrechen der Natur in ein dem Untergang entgegengehenden Hotel, im Hotel Meyerhof in Hospental.

Markus Zwyssig / Neue Luzerner Zeitung