Junge CVP sagt Parteisoldaten den Kampf an

Für die Junge CVP des Kantons Uri hat die Qualität des Urner Landrats in den letzten Jahren massiv gelitten. Nun soll die Proporzwahl fallen. Das letzte Wort haben die Stimmbürger.

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Am 18. April hat die Junge CVP Uri 674 Unterschriften für die kantonale Volksinitiative «Kopf- statt Parteiwahlen» eingereicht. Die Initiative ist nun mit 631 gültigen Unterschriften zustande gekommen, wie die Staatskanzlei Uri schreibt. 600 wären nötig gewesen.

Die Initiative sieht für die Landratswahlen die Rückkehr zum Majorzwahlsystem vor, das im Kanton Uri bis 1988 Gültigkeit hatte. «Der Jungen CVP Uri ist es ein grosses Anliegen, dass durch die Einführung des Majorzwahlsystems starke Persönlichkeiten in den Urner Landrat gewählt werden, die kompetent sind und aufgrund ihres Engagements für den Kanton Uri einen starken Rückhalt in der Bevölkerung geniessen», schreibt die Partei.

Nun wird der Regierungsrat die Initiative dem Landrat vorlegen, wie die Staatskanzlei Uri schreibt. Ist sie inhaltlich gültig, entscheidet das Volk spätestens im Herbst 2012 über die Initiative.

rem