JUNGE SVP URI: Zweite Gotthardröhre soll vors Volk kommen

Die Junge SVP Uri lanciert eine Volksinitiative zum Bau eines zweiten Tunnels am Gotthard. Damit will sie die Verkehrssicherheit erhöhen und die Wirtschaft schützen.

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Nordportal des Gotthard-Strassentunnels: Sind es künftig zwei Röhren? (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Nordportal des Gotthard-Strassentunnels: Sind es künftig zwei Röhren? (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Noch vor ihrer offiziellen Gründung greift die Junge SVP Uri ein heisses Eisen auf: In einer soeben lancierten Volksinitiative verlangt sie, dass «so rasch als möglich» zwei Röhren durch den Gotthard führen. Damit soll einerseits die Sicherheit auf der Strasse verbessert werden, andererseits soll die anstehende Sanierung des Tunnels für die Urner Wirtschaft ohne negative Folgen bleiben.

«Wir wollen ein Signal nach Bern senden. Läuft alles optimal, könnte der zweite Tunnel 2020 bis 2024 stehen und die Sanierung bis dahin noch etwas hinausgezögert werden», bestätigt Alois Arnold, Präsident des Initiativkomitees. Die junge SVP Uri startet in den nächsten Tagen mit der Unterschriftensammlung. 600 Unterschriften werden benötigt. Die Volksinitiative ist der vorläufige Höhepunkt einer kontrovers geführten Debatte um eine zweite Röhre am Gotthard.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.