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Junge Urner Ärzte bilden sich in Workshops weiter

Im Kantonsspital Uri hat ein weiteres Treffen von Urner Medizinstudenten und Ärzten stattgefunden. An der Veranstaltung konnten die Teilnehmer verschiedene medizinische Techniken kennenlernen und ausprobieren.
Oliver Tschalèr, Chefarzt Chirurgie, erklärt die Grundzüge der Nahttechnik. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

Oliver Tschalèr, Chefarzt Chirurgie, erklärt die Grundzüge der Nahttechnik. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

(pd/pz) Um die medizinische Grundversorgung im Kanton Uri auch langfristig sicherstellen zu können, lancierte der Kanton Uri das Projekt «Gesundheitsnetzwerk Uri». Im Rahmen dieses Projekts werden unter anderem auch nachhaltige und zukunftsorientierte Massnahmen zur Förderung und Erhaltung der ärztlichen Grundversorgung entwickelt und umgesetzt. Eine dieser Massnahmen ist die Bildung des Netzwerkes Urimed. Mit diesem Netzwerk werden junge Urner während des Medizinstudiums und während der anschliessenden ärztlichen Assistenzzeit begleitet und unterstützt. Es sollen nützliche Kontakte hergestellt und fachspezifische Informationen vermittelt werden. Damit will die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion (Gsud) die angehenden Ärztinnen und Ärzte motivieren, später einmal in Uri eine ärztliche Tätigkeit aufzunehmen.

20 Personen haben teilgenommen

Die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion organisiert jeweils zwei «Urimed»-Veranstaltungen pro Jahr. Die Veranstaltung vom Samstag, 25. Mai, fand im Kantonsspital Uri statt. Es nahmen rund 20 Urner Medizinstudenten und junge Ärzte an der Veranstaltung teil, heisst es in er Mitteilung der kantonalen Gesundheitsdirektion. In einem ersten Teil der Veranstaltung informierte Silvia Rosery, Leiterin Pflege, Therapie und Patientenprozesse, über «lean management» im Spital. Das Ziel der verschiedenen im Kantonsspital Uri laufenden Projekte ist, ein möglichst patientenorientiertes und dennoch effizientes Spital zu betreiben («lean hospital»).

Zwei Teilnehmer am Workshop «lapraskopische Übungen» mit Panagiotis Kanellos, Oberarzt Gynäkologie. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

Zwei Teilnehmer am Workshop «lapraskopische Übungen» mit Panagiotis Kanellos, Oberarzt Gynäkologie. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

Praxisnah dank Simulatoren

Im zweiten Teil wurden fünf Workshops in verschiedenen medizinischen Disziplinen (Medizin, Anästhesie, Chirurgie, Orthopädie und Gynäkologie) angeboten. Während den Workshops konnte an Simulatoren jeweils sehr praxisnah die verschiedenen Techniken ausprobiert werden. Die Workshops wurden von Chefärzten und Leitenden Ärzten des Kantonsspitals Uri geleitet. Die Teilnehmer profitierten dadurch vom grossen Fachwissen und Erfahrungsschatz dieser Spezialisten.

Am Schluss blieb noch Zeit dafür, sich untereinander auszutauschen und Ratschläge für die Aus- und Weiterbildung des Studien- und Arbeitsalltages zu geben. Die nächste Veranstaltung von «Urimed» im Herbst 2019 geplant.

Mehr Informationen unter www.ur.ch/gesundheitsnetzwerk

Unter der Anleitung von Stefan Lötscher, Chefarzt Anästhesie, konnten die verschiedenen Beatmungs- und Intubationstechniken ausprobiert werden. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

Unter der Anleitung von Stefan Lötscher, Chefarzt Anästhesie, konnten die verschiedenen Beatmungs- und Intubationstechniken ausprobiert werden. (Bild: PD, Altdorf, 25. Mai 2019)

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