Junger Berggänger tot geborgen

Am Samstag wurde im Isenthal ein toter Mann geborgen, bei dem es sich vermutlich um den 20-jährigen Deutschen handelt, der seit dem 17. Oktober vermisst wird.

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Wie aus einer Medienmitteilung der Urner Kantonspolizei hervorgeht, suchten Mitglieder der Alpinen Rettung Schweiz unter Beizug eines Helikopters der Rega am Samstagnachmittag im Isenthal nach einem 20-jährigen in Zürich wohnhaften deutschen Berggänger, der seit dem 17. Oktober als vermisst gemeldet war.

Gegen Abend hätte die Helikopterbesatzung im steilen und unwegsamen Gelände im Bereiche des Chalbernossen eine Leiche entdeckt, die von der Rega geborgen wurde, so die Polizei. Bislang deuteten alle Indizien darauf hin, dass es sich beim Toten um den vermissten Mann aus Zürich handelt. Gemäss derzeitigem Stand der Ermittlungen dürfte der Berggänger beim Versuch, den Gipfel des so genannten Stockzahn (2200 m ü M) im Oberalper Grat zu besteigen, rund hundert Meter ins Tobel abgestürzt sein, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog.

Die Kantonspolizei Uri ermittelt die genaue Identität des Toten sowie die näheren Umstände des Absturzes ermitteln.

Pd/kst