JUSTIZ: Ignaz Walker wettert gegen die Behörden

Barbetreiber Ignaz Walker ist ein Stammgast bei den Gerichten. Er unterstellt den Behörden Willkür. Der Staatsanwalt wehrt sich.

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Ignaz Walker: In seiner Kontaktbar «Taverne» geschah vor zwei Jahren die mutmasslich von Ali Sebti begangene Bluttat. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Ignaz Walker: In seiner Kontaktbar «Taverne» geschah vor zwei Jahren die mutmasslich von Ali Sebti begangene Bluttat. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Förderung des illegalen Aufenthalts von Tänzerinnen. Handgreiflichkeiten. Taxifahrten ohne Buchführung. Ignaz Walker, Geschäftsführer einer Erstfelder Night-Bar, stand nach Angaben der Staatsanwaltschaft seit 1997 14 (!) Mal als Angeklagter vor Gericht und kam bis heute ohne einen einzigen Eintrag im Strafregister davon. Walker sieht sich als Opfer der Behörden, insbesondere des Staatsanwalts.

Bei den Behörden sei er unbeliebt, weil früher oft Mist gebaut habe. Autofahren ohne Führerschein, nennt er als Beispiel. Als er aber mit 20 für mehrere Jahre ins Ausland ging, sind die Verfahren gegen ihn nicht weiterverfolgt worden. Oder er wurde wegen Verjährung freigesprochen. «Meine Jugendsünden werden mir immer wieder zur Last gelegt, weil ich nie dafür verurteilt worden bin.» Staatsanwalt Bruno Ulmi wehrt sich gegen die Vorwürfe. «Es trifft sicher nicht zu, dass die Staatsanwaltschaft Herrn Walker etwas anhängen möchte», stellt er klar.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.