KAMPAGNE: Disziplin beim Angurten steigt

«Ein Band fürs Leben»: Unter diesem Motto geht die Urner Verkehrspolizei erneut auf Gurtenkontrolle. Die Aktionen der letzten Jahre tragen nun Früchte.

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Eine junge Autolenkerin erhält von Verkehrspolizistin Lilian Kempf die Informationsbroschüre sowie einen Textmarker. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Eine junge Autolenkerin erhält von Verkehrspolizistin Lilian Kempf die Informationsbroschüre sowie einen Textmarker. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Verkehrspolizistin Cony Gisler hebt die Hand und winkt den weissen Lieferwagen mit polnischem Kennzeichen an den Rand. Auf den hinteren Sitzen sind mehrere Personen nicht angegurtet. «Diese Situation ist besonders häufig anzutreffen», erklärt Heini Meier, stellvertretender Chef der Verkehrspolizei. «Vor allem Arbeiter glauben, dass es heute immer noch erlaubt ist, ohne Gurte unterwegs zu sein.» Damit befinden sie sich im Irrtum: Heute gilt die Gurtetragepflicht für alle. Wer sich nicht daran hält, zahlt eine Ordnungsbusse von 60 Franken. Viel wichtiger aber: Laut dem Bundesamt für Unfallverhütung (Bfu) könnten durch das Tragen der Gurten jedes Jahr sechzig Menschenleben gerettet werden. Dafür ist auch die Verkehrspolizei Uri aktiv: Vom 11. bis am 24. Februar geht sie auf Gurtenkontrolle.

Raffaela Truttmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.