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Kampf gegen Abwanderung: Urner Hausbesitzer sollen dank «Haus-Analyse» attraktiven Wohnraum schaffen

In den Urner Dörfern sollen sanierungsbedürftige Häuser besser genutzt werden. Der Kanton unterstützt deswegen die Hausbesitzer, wenn sie ihre Häuser professionell auf Nutzungs- und Sanierungsmassnahmen hin analysieren lassen.
Bei «Haus-Analysen» in Göschenen zahlt der Kanton die Hälfte. (Bild: Urs Hanhart (Göschenen, 7. Juni 2018))

Bei «Haus-Analysen» in Göschenen zahlt der Kanton die Hälfte. (Bild: Urs Hanhart (Göschenen, 7. Juni 2018))

Wie die Justizdirektion am Freitag mitteilte, wird die «Haus-Analyse» in den Gemeinden Bauen, Göschenen, Gurtnellen, Hospental, Isenthal, Realp, Seelisberg, Silenen, Sisikon, Spiringen, Unterschächen und Wassen angeboten. Eigentümer von sanierungsbedürftigen Häusern im Dorfkern können ein Gesuch beim Amt für Raumentwicklung stellen. Der Kanton übernimmt die Hälfte der Analyse-Kosten, die sich in der Regel auf rund 6000 Franken belaufen. Falls sich die jeweilige Gemeinde ebenfalls beteiligt, tragen die Hauseigentümer noch einen Viertel der Analyse-Kosten.

Die Haus-Analyse basiert gemäss der Justizdirektion auf einem einheitlichen Raster und wird von geschulten regionalen Architekturbüros erstellt. Die Architekturbüros machen einen Vorschlag für Umbaumassnahmen und nehmen Investitionskosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen vor.

Die Haus-Analyse sei eine umfassende Grundlage, um zu entscheiden, was mit dem Gebäude zukünftig passieren könnte. Sie soll aufzeigen, welche Unterhalts- und Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind und bei einer zukünftigen Vermietung rentieren, teilte die Justizdirektion mit.

Grund für das Engagement des Kantons ist, dass viele Urner Dörfer mit einer Abwanderung kämpfen. Die Dörfer sollen als Wohnorte attraktiv bleiben, gerade auch weil mit dem Tourismusresort in Andermatt neue Arbeitsplätze entstehen und Wohnraum benötigt wird. Die Infos zum Projekt liegen bei den Gemeindekanzleien auf und sind auf der Website des Kantons abrufbar.

(sda/pd/spe)

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