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Kandelaberverbot gefordert

Die landrätliche Baukommission spricht sich mehrheitlich für eine Änderung der 42-jährigen Verordnung über das Reklamewesen aus. Neu soll nur noch die Baudirektion Uri temporäre Reklamen an sämtlichen öffentlichen Strassen bewilligen oder ablehnen können – dies nach Rücksprache mit den betroffenen Standortgemeinden, den betroffenen Strassenhoheitsträgern und der Kantonspolizei. «Durch eine zen­trale Bewilligungsbehörde im Bereich der öffentlichen Strassen werden sowohl Gesuchsteller wie auch Gemeinden entlastet», sagt Kommissionspräsident Peter Tresch.

Ein Minderheitsantrag verlangt, dass das Anbringen von Plakaten an Strassenkandelabern verboten werden soll. In jüngster Zeit hat diese Art der Werbekampagnen im Kanton Uri gerade vor Wahlen regelrechte Hochkonjunktur erlebt. (bar)

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