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KANTON: Abwasser Uri erwartet leichtes Plus

Auch im kommenden Jahr rechnet man mit viel Geld aus den Anschlussgebühren. Die Tarife sollen aber trotzdem unverändert bleiben. Für die «Uri 18» wird mit Kosten von 25000 Franken gerechnet.
Markus Zwyssig
Die Kläranlage in Altdorf der Abwasser Uri AG. (Bild: Anian Heierli)

Die Kläranlage in Altdorf der Abwasser Uri AG. (Bild: Anian Heierli)

Die Abwasser Uri (AWU) kann für 2018 einen Gewinn von 30000 Franken budgetieren, dies bei einem Aufwand von 8,606 Millionen Franken. An der GV vom kommenden Dienstag, 21. November, befinden die Gemeindevertreter als Aktionäre darüber.

Die markanten und schwierig zu budgetierenden Grössen sind die Anschlussgebühren sowie die Abschreibungen. Bei den Anschlussgebühren wird nach wie vor ein hoher Wert von 2,9 Millionen Franken veranschlagt. In den folgenden Jahren dürfte sich dieser Ertrag jedoch sukzessive verringern. «Wenn der Bauboom im Kanton Uri abkühlt, werden wir das zu spüren bekommen», sagt Beat Furger, Geschäftsführer der AWU. «Es ist absehbar, dass die Einnahmen aus den Anschlussgebühren sinken werden.» Daher wolle die AWU die Tarife zurzeit nicht senken. «Das würde wenig Sinn machen», gibt Furger zu bedenken.

2018 werden tiefere Planungskosten budgetiert

«Im laufenden Jahr beschäftigen wir uns stark mit dem baulichen Aufwand der Anlagen», so Furger. «Im kommenden Jahr geht es vermehrt um den Unterhalt der technischen Einrichtungen.» Einerseits gilt es, bei der ARA Altdorf den Grobrechen zu ersetzen. Dabei wird auch das dazugehörende Gebäude saniert und isoliert. Andererseits werden verschiedene Pumpwerke ausserhalb der ARA mit so genannten Niveaumessungen nachgerüstet und generell – wo noch ausstehend – die Steuerungen auf den aktuellen Stand gebracht. Auf der Ausgabenseite fällt die weitere Reduktion der Fremdarbeiten auf. Die darin enthaltenen Planungskosten werden im kommenden Jahr tiefer ausfallen als früher. Das wird sich danach jedoch wieder ändern.

Der Fokus der Projekte liegt aktuell auf der Ableitung des Abwassers aus dem Urner Oberland in die ARA Altdorf. Weitere Ableitungsprojekte werden vertieft ab 2019 vorangetrieben. Dabei geht es insbesondere um die Kläranlagen in Sisikon, in Isenthal, an der Isleten und in Bauen.

Uri 18: Viele Eigenleistungen für Auftritt von Abwasser Uri

Die AWU hat geplant, an der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 mitzumachen. Dafür sollen rund 25000 Franken aufgewendet werden. Den Stand wolle man selber betreiben. Zudem soll vieles mit Eigenleistungen abgedeckt werden.

«Der Auftritt soll einen Mehrwert für die Kunden und für uns bringen», sagt Beat Furger. Informiert werden soll am Stand über das Grossprojekt der Ableitung des Abwassers aus dem Oberland zur ARA Altdorf. Aufgezeigt werden Möglichkeiten der Liegenschaftsentwässerung. Sensibilisieren will die Abwasser Uri, dass Eigentümer vermehrt ein Augenmerk auf den Zustand ihrer privaten Entwässerungsleitungen haben.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Hinweis

Die GV der Abwasser Uri findet am Dienstag, 21. November, 18 Uhr, im Sitzungszimmer Kaiserstock im Industriepark Schächenwald in Altdorf statt.

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