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KANTON: BVD-Fälle: Labor hat kein «Täter-Rind» auf Urner Alpen gefunden

Mindestens zwei Kühe sind im August auf den Urner Alpen Fiseten und Alplen mit dem BVD-Virus infiziert worden. Auswertungen von Tests zeigen nun: Weitere Tiere sind «nicht infektiös».
Rinder sömmern auf der Alp Fiseten im Kanton Uri. (Archivbild Urner Zeitung)

Rinder sömmern auf der Alp Fiseten im Kanton Uri. (Archivbild Urner Zeitung)

Anfang August waren auf den Alpen Fiseten und Alplen im Kanton Uri nach Aborten zwei Kühe auf die Bovinen Virus-Diarrhoe (BVD) untersucht worden. Ein Labor bestätigte am 23. August den Befund (Artikel vom 3. Oktober »).

Inzwischen wurden die Blutproben von 591 Rinder von 65 Haltern ausgewertet, welche auf den beiden Alpen gesömmert wurden, wie Kantonstierarzt Andreas Ewy vom Laboratorium der Urkantone mitteilt. Die bisher getesteten Tiere sind nicht infektiös.

Der Fokus der Eindämmung der BVD liege nun bei den anstehenden Abkalbungen. «Die tragenden Rinder müssen kontrolliert abkalben, und das Neugeborene ist sofort auf BVD zu testen. Diese Neugeborenen können sich, als Folge der Infektion auf der Alp, im Mutterleib dauerhaft anstecken und sind sofort auszumerzen, wenn sie BVD-positiv getestet werden.

In der Schweiz wird seit acht Jahren versucht, das Virus auszurotten. BVD-Viren gehören zu den Pestviren. Sie sind für den Menschen ungefährlich. Betroffen sind Wiederkäuer, hauptsächlich Rinder. Infizierte Tiere wachsen schlecht und haben Fruchtbarkeitsstörungen und Aborte. In der Landwirtschaft führte die BVD zu geschätzten jährlichen Ausfällen von bis zu zehn Millionen Franken.

rem/sda

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