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KANTON: Gefahr Medien: Schüler werden sensibilisiert

Zum fünften Mal wird die Kampagne Jugendmedienschutz für sämtliche Kinder der 5. Primarklassen durchgeführt. In der Schule finden spezielle Unterrichtsstunden und Elternabende mit Medienpädagogen statt.
Der Umgang mit Medien muss früh gelernt sein. (Bild: Florian Arnold (Bristen, 4. April 2016))

Der Umgang mit Medien muss früh gelernt sein. (Bild: Florian Arnold (Bristen, 4. April 2016))

«Sicherheit und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien bestimmen die Zukunft der nächsten Generation mit», sagt Landammann Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri. «Bezugspersonen wie Eltern und Lehrer tragen daher eine grosse Mitverantwortung, dass wir die Chancen der Digitalisierung für die Zukunft nutzen können und die Risiken minimieren.»

Gerade die Risiken sind nicht zu unterschätzen. Smartphones, Tablets und Computer zum Beispiel werden den Kindern immer früher überlassen. Kinder und Jugendliche haben jedoch nicht immer ausreichend Verständnis für elterliche Einschränkungen und Vorgaben. Abends kein Handy im Zimmer? Kontrolle von Chat-Verläufen? Vor dem Chatten mit Fremden warnen? Pornografische Inhalte thematisieren, die ungefragt hereinkommen? «No way!», lautet da die gängige Antwort eines Pubertierenden. «Das ist mein Leben, haltet ihr euch da raus.» Umso wichtiger ist, nicht nur Kinder und Jugendliche für die Risiken der digitalen Medien zu sensibilisieren, sondern auch den Eltern das erforderliche Wissen und Erziehungstipps zu vermitteln. Diesen Zweck verfolgt die Kampagne Jugendmedienschutz, die im Kanton Uri schon zum fünften Mal stattfindet.

Das Kernstück der Kampagne, die sich vom 9. bis zum 20. April erstreckt und sämtliche Kinder der 5. Primarklassen erfasst, bilden die Einsätze der Medienpädagogen vom Verein Zischtig.ch. Der Verein setzt sich für die Medienbildung und Prävention von Kindern und Jugendlichen ein. Ziel ist ein kompetenter und kreativer Umgang mit neuen Medien.

Chancen und Risiken in Gruppen diskutieren

Kinder und Jugendliche sollen auf ansprechende und wirksame Weise vor Onlinesucht, Cybermobbing und anderen Gefahren geschützt werden. Nach einem gemeinsamen Einstieg wird in geschlechtergetrennten Gruppen auf Chancen und Risiken von digitalen Medien eingegangen. Die Kampagne umfasst nebst Unterrichtseinheiten auch Elternabende. «Eltern und Schule arbeiten in der Erziehung und in der Ausbildung der Schüler generell zusammen», sagt Beat Jörg. «Das soll denn auch für den Jugendmedienschutz gelten.» (red)

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