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KANTON: Kunstrasen und Kultur sind neue Ziele

Die Bildungs- und Kulturdirektion blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch für 2017 hat sich die Direktion wieder eine Reihe von neuen Zielen gesteckt, unter anderem will sie an mehreren Vorstössen arbeiten.
Die BKD arbeitet an einer Vorlage, um Fussballplätze auf Kunstrasen umzurüsten. (Bild: urh (Schattdorf, 20. 3. 16))

Die BKD arbeitet an einer Vorlage, um Fussballplätze auf Kunstrasen umzurüsten. (Bild: urh (Schattdorf, 20. 3. 16))

Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri hat im Jahr 2016 ihre Ziele fast vollständig erreicht. Das zeige die Erfolgskontrolle, heisst es in einer Medienmitteilung. Zu den erreichten Zielen gehören etwa das neue kantonale Kinder- und Jugendförderungsgesetz, dem das Volk am 25. September zugestimmt hat. Zudem genehmigte der Landrat die Neuordnung der Finanzierung der Sonderpädagogik. Beim Lehrplan 21 hat das Amt für Volksschulen die Vorarbeiten für die Einführung erledigt. Ausserdem machte es eine Auslegeordnung zu verschiedenen Themen im Bereich Bildung und Integration. Die im entsprechenden Bericht gemachten Empfehlungen wurden vom Erziehungsrat beschlossen.

Ebenso erstellt wurden der Bericht und ein Vorschlag für die Anpassung des Reglements Schulleitung. Die Vernehmlassung ist abgeschlossen, die Auswertung noch im Gange.

In der Berufsbildung konnten die neuen Bildungsverordnungen (Lehrbeginn 2016/17) erfolgreich eingeführt werden. Sie erstrecken sich auf folgende Berufe: Architekturmodellbauer/-in EFZ, Bootsbauer/-in EFZ, Bootstechniker/-in EFZ und Hörsystem-Akustiker/-in EFZ. Weiter konnten im Bereich der Berufsbildung eine neue Programmvereinbarung für das Lehratelier ­Bekleidungsgestaltung abgeschlossen und die definitive Weiterführung der Bergheimatschule in Gurtnellen geklärt werden.

Zweiter Anlauf für Kantonsgeschichte

Im Kulturbereich wurde unter anderem die Weiterführung und Finanzierung der Urner Kunst- und Kulturstiftung Heinrich Danioth geregelt. In der Kinder- und Jugendförderung schloss die BKD das kantonale Programm zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik erfolgreich ab. Demgegenüber konnte die BKD in einem Punkt das gesetzte Ziel nicht erreichen. Und zwar die Erarbeitung eines neuen Werks zur Geschichte von Uri. Anders als geplant und erhofft hat der Landrat das Projekt im März 2016 zurückgewiesen.

Inzwischen hat die Projektgruppe das Vorhaben gemäss den Direktiven des Landrats revidiert. Falls der Landrat das revidierte Projekt wie geplant in der Session vom Mai 2017 bewilligt, können die Arbeiten am neuen Urner Geschichtswerk am 1. Januar 2018 offiziell beginnen. Die Genehmigung des revidierten Projekts zur Kantonsgeschichte durch den Landrat und die Vorbereitung für den offiziellen Start ist denn auch ein wichtiges Ziel der BKD im Jahr 2017.

Die weiteren wichtigsten ­Jahresziele der BKD sind:

  • Der Beschluss des Regierungsrats zur Umsetzung der Motion Céline Huber, Altdorf, zur Schaffung einer Rechtsgrundlage für eine nachhaltige Finanzierung von regionalen Sport- und Freizeitanlagen liegt vor.
  • Die rechtlichen Grundlagen der Kulturförderung sind vorbereitet, das Vorgehen ist geklärt und mit der Umsetzung der Motion Céline Huber koordiniert.
  • Das zweite Kantonale Integrationsprogramm 2018 bis 2021 ist erarbeitet.
  • Die Motion Toni Gamma, Gurtnellen, zur Schaffung einer Finanzvorlage zur Beteiligung des Kantons an den Kosten für die Umrüstung von Naturrasenfussballfeldern auf Kunstrasenfelder ist umgesetzt, und mit den Gemeinden Altdorf, Schattdorf und Erstfeld sind Absichtserklärungen ausgehandelt.
  • Die Vorlage zur Weiterführung des Betriebsbeitrags für das Theater Uri 2018 bis 2021 ist vom Landrat genehmigt.

«Die Bildung ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg jeder Gesellschaft», sagt Landammann Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor. So fand die Bildung einen angemessenen Stellenwert im neuen Urner Regierungsprogramm. Dieses hält fest, dass optimale infrastrukturelle und personelle Rahmenbedingungen für ein zeitgemässes Aus- und Weiterbildungsangebot geschaffen werden sollen. Zudem sollen die Rahmenbedingungen für Bildungsangebote überregional anziehend wirken. Die Regierung will sich auch einsetzen für eine physische Präsenz eines Bildungs- beziehungsweise Forschungs­instituts aus dem Hochschul- oder universitären Bereich.

«Die Bildungs- und Kultur­direktion ist diesen Vorgaben verpflichtet», so Jörg. «Wir ­setzen unsere Jahresziele so, dass wir gemeinsam mit allen ­Be­teiligten die Vorgaben möglichst wirkungsvoll umsetzen können.» (red)

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