KANTON: Private Raupenfahrzeuge sollen verboten werden

Die Urner Verkehrsverordnung soll total revidiert werden. Raupenfahrzeuge, welche die Sicherheit beeinträchtigen, sollen verboten werden.

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Strafbefehle wegen Verkehrsregelverletzungen werden neu von der Staatsanwaltschaft behandelt. (Symbolbild Neue UZ)

Strafbefehle wegen Verkehrsregelverletzungen werden neu von der Staatsanwaltschaft behandelt. (Symbolbild Neue UZ)

Die Urner Regierung schlägt dem Landrat vor, die Strassenverkehrsordnung komplett zu revidieren. Sie schlägt vor, ein grundsätzliches Verbot für Motorschlitten und Raupenfahrzeuge in freiem Gelände zu erheben. Fahrzeuge, die sich mit Raupen fortbewegen, dürfen auf öffentlichen Strassen nur mit einer Bewilligung verkehren. Geregelt ist allerdings nicht, wie es sich ausserhalb des öffentlichen Verkehrs verhält.

Kein Problem für Dienst

«Es hat sich gezeigt, dass im Winter solche Ausnahmefahrzeuge mit Raupen vermehrt zu unerwünschten Freizeitzwecken im Gelände genutzt werden», hält die Regierung fest. «Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass es beruflich oder dienstlich bedingte Notwendigkeiten für die Verwendung solcher Motorschlitten und Raupenfahrzeugen gibt», weiss die Regierung und will auch Ausnahmen definieren.

Florian Arnold