KANTON: Schützen kontern Kritik aus Erstfeld

In Erstfeld wächst der Widerstand gegen eine zentrale Schiessanlage. Jetzt verteidigen die Urner Schützen ihr Projekt.

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In Zukunft wollen die Urner Schützen gemeinsam in Erstfeld trainieren. (Archivbild Urs Hanhart)

In Zukunft wollen die Urner Schützen gemeinsam in Erstfeld trainieren. (Archivbild Urs Hanhart)

Die Urner Schützen wollen in Erstfeld eine zentrale Schiessanlage bauen. Heutige Anlagen in Urner Talgemeinden würden dadurch überflüssig. Doch in Erstfeld wächst der Widerstand. Zu gross ist die Angst vor künftigen Lärmemissionen. Gleichzeitig werfen Gegner den Schützen vor, sie hätten das Projekt verheimlichen wollen. Der Präsident des Kantonalen Schützenverbands kontert die Vorwürfe: «Ich bin überzeugt, dass wir in Erstfeld in der Lage wären, die Emissionen gering zu halten.» Zudem hätte man niemandem einen Maulkorb auferlegt und sei mit der Idee zuerst zur Gemeinde Erstfeld gegangen. Die Schützen wollen mit einer zentralen Anlage aktive Nachwuchsförderung betreiben. Gleichzeitig möchte man auf den Breiten- und Spitzensport setzen.