Kanton Uri erlässt Feuerverbot in Waldesnähe

Wegen fehlenden Niederschlägen wird die Waldbrandgefahr zurzeit als gross eingeschätzt. Deshalb gilt bis auf Weiteres ein Feuerverbot für den Kanton Uri.

Merken
Drucken
Teilen
(pd/jb)

Die Sicherheitsdirektion Uri hat für den gesamten Kanton ein Feuerverbot erlassen. Dies, weil die Waldbrandgefahr aufgrund der aktuellen Trockenheit und fehlender Niederschläge gestiegen ist. Gemäss einer Mitteilung vom 20. April wird diese vom Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung für Feuerwehrinspektorat als gross eingeschätzt. Das entspricht der Stufe 4 von 5. Dies bedeutet für die Bevölkerung des Kantons folgendes:

  • Es ist verboten, im Wald und in Waldesnähe (50 Meter Abstand) Feuer zu entfachen. Das gilt auch für eingerichtete Feuerstellen und Holz-/Kohle-Grills.
  • Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist verboten.
  • Das Entfachen von Höhenfeuern ist verboten.
  • Das steigen lassen von Heissluftballonen oder «Himmelslaternen» ist verboten.
  • Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Im Fall eines Verstosses gegen das Feuerverbot können Bussen ausgesprochen werden. Bei veränderten Witterungsbedingungen wird gemäss der Mitteilung eine Neubeurteilung der Lage vorgenommen. Die Feuerwehren und Forstfachleute des Kantons Uri sowie die Kantonspolizei danken für das Verständnis und das achtsame Verhalten.