KANTON URI: 1 Million Franken für Energieförder-Programm

Der Kanton Uri hat in diesem Jahr rund eine Million Franken Förderbeiträge für das Programm Energie Uri zur Verfügung. Das Geld wird für verschiedene Bereiche eingesetzt.

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Ein Heizungsmonteur installiert in einem Haus eine Wärmepumpe. (Symbolbild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Ein Heizungsmonteur installiert in einem Haus eine Wärmepumpe. (Symbolbild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Im Rahmen seiner Gesamtenergiestrategie hat der Urner Regierungsrat das Förderprogramm im Energiebereich überarbeitet. Weil das eidgenössische Parlament im Dezember zusätzliche 80 Millionen Franken für die kantonalen Förderprogramme bereitgestellt hat, können die Förderbeiträge in einigen Bereichen deutlich erhöht werden.

Doppelt so viel Förderbeiträge wie 2008
Insgesamt stehen dem Kanton Uri für das Förderprogramm Energie Uri rund eine Million Franken zur Verfügung – doppelt so viel wie im Vorjahr.

Deutlich erhöht werden die Förderbeiträge in folgenden Bereichen:

  • Gebäudesanierung nach Minergie-Standard
  • Sanierung von Gebäudehüllen nach SIA-Norm
  • Sanierung von bestehenden Heizungen durch Erdsonden- und Grundwasserwärmepumpen oder Holzheizungen
  • Ersatz von Elektroheizungen
  • Einsatz von Sonnenkollektoren bei bestehenden und neuen Gebäuden.

Neu werden folgende Massnahmen mit Förderbeiträgen unterstützt:

  • Neubau und Sanierung nach dem Gebäudestandard Minergie-P
  • Anbindung der bestehenden elektrischen Warmwasseraufbereitung an die bestehende Heizung
  • Energieberatung für Bauherren.

Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 um 25 Prozent erhöhen
Mit der vom Landrat im März überwiesenen Motion für ein «2000-Solardächer-Programm» wurde der Regierungsrat beauftragt, im Bereich Sonnenkollektoren einen Schwerpunkt zu setzen. Die Elektrizitätswerke Altdorf, Erstfeld und Ursern finanzieren diese Massnahme mit. Auch die Heizungsbranche sowie die Urner Kantonalbank haben ihre Beteiligung am Solarprogramm zugesichert.

Bei kantonalen Fördermitteln von einer Million Franken kann mit Investitionen von rund 10 Millionen Franken gerechnet werden. Bis 2020 soll der Energieverbrauch um einen Drittel reduziert und der Anteil der erneuerbaren Energien von 5 auf 25 Prozent erhöht werden.

ana