Kanton Uri
Abfallgebühren sinken um 10 Prozent

Der Regierungsrat muss sich noch beraten. Aber: Geht es um die ZAKU, sollen die Kostensenkungen bereits nächstes Jahr in Kraft treten.

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Bei der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung (Zaku) Siedlungsabfall verladen wird.

Bei der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung (Zaku) Siedlungsabfall verladen wird.

Bild: PD

Die Generalversammlung der Zaku (Zentrale Organisation für die Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri) in Göschenen hat das total revidierte Abfallreglement mit grosser Mehrheit beschlossen. Nach der noch ausstehenden Genehmigung durch den Regierungsrat soll es Anfang 2022 in Kraft treten. Festgelegt werden darin unter anderem die künftigen Anforderungen an die verursachergerechte Finanzierung der Abfallbewirtschaftung. Mit dem neuen Abfallreglement will die Zaku aufgrund der in den letzten Jahren realisierten Kostensenkungen in der Abfallsammlung und -verbrennung die Gebühren um rund 10 Prozent senken.

Gemeinden erhalten Dividende aus Jahresgewinn

Den Gemeinden konnte an der GV erneut ein erfreuliches Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 präsentiert werden. Erstmals hat der Umsatz 10 Millionen Franken überschritten. Massgeblich dazu beigetragen haben die Erträge der Deponie (6,9 Mio. Franken) und des Schrottverkaufs (603'000 Franken). Ertrag und Aufwand im Bereich der Abfallbewirtschaftung liegen im Rahmen des Vorjahrs. Die Rechnung weist einen Jahresgewinn von rund 335'000 Franken aus, welcher die Auszahlung einer Dividende von 3 Prozent an die Gemeinden erlaubt.

Die Schlackenanlieferungen konnten 2020 nochmals um 6.1 Prozent auf 86'000 Tonnen gesteigert werden. Dank Optimierung der Aufbereitungsanlage sind daraus rund 3'300 Tonnen Metalle (+23%) entnommen worden. (unp)