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Kanton Uri arbeitet an der Zukunft

Die Urner Regierung hat den revidierten Richtplan vorgestellt. Andermatt ist als Touristenzentrum vorgesehen. Das untere Reusstal soll die Wirtschaft ankurbeln. Und: die Neat soll in den Berg.
Der Rohbau des Hotels The Chedi stiess bei der Bevölkerung anlässlich des Besuchstages Anfang September auf reges Interesse. (Bild: Urs Hanhart)

Der Rohbau des Hotels The Chedi stiess bei der Bevölkerung anlässlich des Besuchstages Anfang September auf reges Interesse. (Bild: Urs Hanhart)

Der Talboden im unteren Reusstal soll als hauptsächlicher Lebensraum für den grössten Teil der Bevölkerung und für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe gestärkt werden, heisst es unter anderem im 169-seitigen Richtplan, der bis am 11. November öffentlich aufliegt.

Der Rohbau des Hotels The Chedi stiess bei der Bevölkerung anlässlich des Besuchstages Anfang September auf reges Interesse. (Bild: Urs Hanhart)

Der Rohbau des Hotels The Chedi stiess bei der Bevölkerung anlässlich des Besuchstages Anfang September auf reges Interesse. (Bild: Urs Hanhart)

Kein neuer Helikopterlandeplatz

Im Urserntal mit Andermatt als Zentrum steht die Förderung des Tourismus im Vordergrund. Dort, wo der ägyptische Investor Samih Sawiris ein milliardenteures Tourismusresort realisiert. Diesbezüglich wird festgehalten: Das Resort soll zu einem positiven Landschaftsbild beitragen, indem Bauten und Anlagen der Umgebung angepasst werden. Und: die Erschliessung des Tourismusresort mit einem neuen, zivil genutzten Helikopterlandeplatz sei nicht erwünscht. Auch der militärische Heliport sei nicht für zivile Nutzung vorgesehen.

Neat in den Berg

Weiter will sich der Kanton Uri dafür einsetzen, dass die Neat «rasch, integral, umweltschonend und mit einer nachhaltigen Wirkung bezüglich der verkehrlichen Erschliessung» realisiert wird. Um eine zusätzliche Belastung des Lebensraums im Unteren Reusstal zu vermeiden, sollen alle Züge, die nicht den Kanton Uri erschliessen, in einem Tunnel um das Hauptsiedlungsgebiet geführt werden und Flüelen umfahren.

Denn die Gemeinde habe Potenzial als Wohn- und Tourismusstandort. Damit dieses Potenzial optimal genutzt werden könne, sei es notwendig, das Dorf mittelfristig vor Lärm und Erschütterungen durch die Bahn zu entlasten.

Bestehende Pläne integriert

Der Richtplan wurde im Jahr 2010 unter der Federführung der Justizdirektion total revidiert. Er dient dem Regierungsrat als strategisches Führungsinstrument für die räumliche Entwicklung. Der Richtplan ist verbindlich.

Die bereits bestehenden Richtplananpassungen für das Urserntal und das untere Reusstal sowie die Richtplananpassung für die Staudammerhöhung Göscheneralpsee seien in den revidierten kantonalen Richtplan eingearbeitet worden, heisst es in einer am Montag veröffentlichten Medienmitteilung der Justizdirektion.

sda/rem

Bevölkerung kann sich äussern

Die Bevölkerung ist eingeladen, an der Totalrevision des kantonalen Richtplans mitzuwirken. Der Richtplan wird an Infoveranstaltungen der Bevölkerung vorgestellt.
– 17. Oktober 2011, um 19.00 Uhr, in der Aula des Schulhauses in Bürglen
– 24. Oktober 2011, um 17.00 Uhr, in der Aula des Bodenschulhauses in Andermatt
– 25. Oktober 2011, um 17.00 Uhr, im Q4 in Altdorf
– 26. Oktober, um 18.00 Uhr, im Hotel Sternen in Flüelen

Anregungen und begründete Einwendungen zum totalrevidierten kantonalen Richtplan sind bis zum 11. November schriftlich einzureichen an das Amt für Raumentwicklung Uri, Rathausplatz 5, 6460 Altdorf. pd

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