KANTON URI: Aus drei Steuergesetzen will Uri eines machen

Mit der Totalrevision der Urner Steuergesetze will der Regierungsrat die bestehenden drei Steuergesetze zu einem Rechtserlass zusammenführen.

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Das Urner Amt für Steuern in Altdorf. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Das Urner Amt für Steuern in Altdorf. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Die heute bestehenden drei Steuergesetze des Kantons Uri über die direkten Steuern, die Grundstücks-Gewinnsteuern sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuern sollen per 1. Januar 2011 in einem Rechtserlass zusammengeführt werden. Wie der Kanton Uri mitteilt, wird damit übergeordnetes Bundesrecht übernommen.

Schwerpunkte der Totalrevision sind weitergehende Steuerentlastungen bei der Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen und bei der Gewinnsteuer für juristische Personen.

2,5 Millionen Franken Steuerausfall
Die Vorlage werde mehrheitlich als positiv angesehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der jährliche Steuerausfall der Totalrevision beträgt für den Kanton, die Einwohnergemeinden und die Landeskirchen oder deren Kirchgemeinden insgesamt rund 2,5 Millionen Franken.

Der Urner Landrat wird in der Sommersession am 30. Juni über die vorliegende Totalrevision befinden. Die Volksabstimmung findet am 26. September statt.

ana