KANTON URI: Ausländergesetz: Änderungen abgelehnt

Der Urner Regierungsrat lehnt es ab, dass Personen aus Drittstaaten mit Schweizer Hochschulabschluss ohne Prüfung des Inländervorrangs auf dem Arbeitsmarkt zugelassen werden.

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Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK)hatte vorgeschlagen, Personen aus Drittstaaten mit einem Schweizer Hochschulabschluss ohne Prüfung des Inländervorrangs auf den Arbeitsmarkt zuzulassen. Dies unter der Bedingung, dass deren Erwerbstätigkeit von hohem wissenschaftlichem oder wirtschaftlichem Interesse ist. Der Urner Regierungsrat lehnt diesen Vorschlag ab, heisst es in einer Mitteilung.

Er begrüsse es jedoch, die Aus- und Weiterbildung von Personen aus Drittstaaten nicht mehr an die Bedingung der gesicherten Ausreise, sondern an bildungsmässige Voraussetzungen zu knüpfen, heisst es weiter. Ausserdem sollen bei der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung Aufenthalte zur Aus- und Weiterbildung in bestimmten Fällen nachträglich angerechnet werden.

ana