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KANTON URI: Bär wandert vom Ybrig ins Urner Schächental

In der Gemeinde Bürglen hat ein Bauer eine Bärenspur entdeckt. Wildhüter bestätigen, dass es sich bei den Spuren eindeutig um die eines Bären handelt.
Die Spur des Urner Bär, fotografiert von Wildhüter Fredy Arnold. (Bild Fredy Arnold)

Die Spur des Urner Bär, fotografiert von Wildhüter Fredy Arnold. (Bild Fredy Arnold)

Beim gebietszuständigen Wildhüter ging am Dienstagmorgen die Meldung eines Landwirtes ein, dass im Gebiet Riedlig / Plangg in der Gemeinde Bürglen im feuchten Erdreich eine Bärenspur entdeckt worden sei. Der Wildhüter hat die Spur begutachtet – es muss sich bei den Spuren eindeutig um die eines Bären handeln, teilt die Standeskanzlei mit.

Gemäss vorliegender Fotos handle es sich eindeutig um Bärenspuren, sagte der Urner Jagdverwalter Josef Walker gegenüber Radio SRF. Zudem sei das Gras am Fundort entsprechend zertrampelt. Die Situation lasse keinen anderen Schluss zu, sagte er.

Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei diesem Bären um jenes Tier handelt, das im Mai 2016 zuerst in Trun (GR) und dann im Hoch Ybrig (SZ) eindeutig nachgewiesen wurde. Über Risse an Nutz- oder Wildtieren in der Zentralschweiz wurde bislang nichts bekannt. Der Bär sei wohl sehr scheu, sagte Walker weiter. Schliesslich habe er sich während rund eines Monats praktisch unbemerkt in Graubünden und der Zentralschweiz bewegt. Der Bär befinde sich auf Wanderschaft und suche sich wohl ein Revier.

Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, Beobachtungen wie Spuren oder Kot der Jagdverwaltung zu melden. Zudem rät sie Passanten, bei der Sichtung eines Bärs auf Distanz zum Raubtier zu gehen und nicht zu rennen.

Der Braunbär war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Schweiz ausgerottet worden. Im Juli 2005 wurde der erste Braunbär nach 100 Jahren wieder im Unterengadin beobachtet. Seither gab es fast jährlich Sichtungen im Kanton Graubünden.

Telefonnummern der Urner Wildhüter und Jagdaufseher

  • Urseren (Andermatt, Hospental, Realp): Russi Anton, Jagdaufseher, Andermatt 079 226 30 76 / 041 887 07 94
  • Göschenen: Mattli Christof, Jagdaufseher, Göscheneralp 079 390 44 39 / 041 885 18 53
  • Silenen, Erstfeld Ost: Herger Urs, Jagdaufseher, Silenen 079 691 52 01
  • Erstfeld West, Gurtnellen, Wassen Fellital (eidg. Jagdbanngebiet): Indergand Peter, Wildhüter, Erstfeld 079 667 97 90 / 041 880 02 77
  • Seedorf, Attinghausen: Herger Ruedi, Jagdaufseher, Attinghausen 079 343 44 63 / 041 870 04 65
  • Seelisberg, Bauen: Aschwanden Markus, Jagdaufseher, Seelisberg 079 226 05 71 / 041 820 03 41
  • Sisikon, Flüelen, Altdorf, Bürglen, Schattdorf, Spiringen, Unterschächen: Arnold Fredy, Wildhüter, Bürglen 079 344 79 38 / 041 870 93 58
  • Klausen, Urnerboden: Herger Hansruedi, Jagdaufseher, Urnerboden 079 678 69 90 / 055 643 12 14
  • Isenthal, Bauen, Urirotstock (eidg. Jagdbanngebiet): Bissig Oskar, Jagdaufseher, Isenthal 079 340 50 37 / 041 878 14 74

pd/nop/sda

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