KANTON URI: Bahnverkehr: Forderungen sind eingebracht

Landrat Alf Arnold will, dass der Kanton aktiv wird, wenn die SBB Uris Interessen nicht genügend berücksichtigen. Die Regierung glaubt, genug getan zu haben.

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Alf Arnold hat gefordert, dass ein Konzept für die künftige Erschliessung des Kantons mit der Eisenbahn erstellt wird. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Alf Arnold hat gefordert, dass ein Konzept für die künftige Erschliessung des Kantons mit der Eisenbahn erstellt wird. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Im Dezember 2008 hat Landrat Alf Arnold (Grüne Uri) eine Motion zum Themenkreis zukünftige Bahnerschliessung des Kantons Uri eingereicht. Er fordert darin ein Konzept für die künftige Erschliessung des Kantons mit der Eisenbahn in Auftrag zu geben und beim Bundesrat und bei den SBB als Forderung einzuspeisen. Arnold möchte, dass Uri ein weiteres Mal selber aktiv werden und eine Angebots- und Infrastrukturplanung an die Hand nehmen soll.

In ihrer Antwort hält die Regierung fest: «Soweit der Kanton zuständig ist, sind die nötigen Schritte eingeleitet.» Dort, wo der Kanton nicht zuständig sei, bringe die Regierung seit Jahren ihre Forderungen ein.

Der Regierungsrat empfiehlt dem Landrat, die Motion als nicht erheblich zu erklären. Die Forderungen des Kantons Uri seien eingebracht, die Umsetzung liege im Zuständigkeitsbereich des Bundes.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.