KANTON URI: Behörde sorgt wieder für Unmut

Wegen der hohen Arbeitslast sucht die Kesb externe Unterstützung bei Anwälten und Treuhändern. Wie viel Personal benötigt wird, darüber schweigt man.

Anian Heierli
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Seit die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Anfang 2013 ihre Arbeit aufnahm, wird sie regelmässig kritisiert. (Bild: Adrian Heierli)

Seit die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Anfang 2013 ihre Arbeit aufnahm, wird sie regelmässig kritisiert. (Bild: Adrian Heierli)

Seit die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) ihre Arbeit am 1. Januar 2013 aufgenommen hat, sorgte sie vor allem für negative Schlagzeilen. Auch Landräte kritisierten, dass die Übernahme der Fälle von den Gemeinden in die Kantonale Behörde langsam und kostenintensiv vonstatten gehe. Nach der Personalaufstockung anfangs Jahr fordert die Kesb nun noch mehr Arbeitskraft an. Mit einem Schreiben bitten Sozialdirektorin Barbara Bär und Kesb-Präsidentin Barbara Eastwood ausgewählte Urner Rechtsanwälte und Treuhänder um Hilfe. Arbeiten der Behörde sollen somit an Dritte vergeben werden. Dieses Vorgehen sorgt für Unmut, wie ein Leserbrief von Walter A. Stöckli zeigt. Die Zuständigen nahmen keine Stellung.