Kanton Uri beteiligt sich an Bürgschaftsprogramm des Bundes

Junge Firmen sollen einfacher an Bankkredite kommen, um ihre Liquidität bewahren zu können.

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Startups sollen es leichter haben, ihre Liquidität aufrecht zu erhalten.

Startups sollen es leichter haben, ihre Liquidität aufrecht zu erhalten. 

Bild: D.Frischherz

(pd/unp) Innovative Start-up-Unternehmen sind ein wichtiger Erfolgsfaktor der schweizerischen Wirtschaft. Mit einem speziellen Start-up-Bürgschaftsprogramm hat der Bund nun ein zusätzliches Instrument geschaffen, um aussichtsreiche Start-ups vor einer coronabedingten Insolvenz zu bewahren. Wie der Regierungsrat in einer Mitteilung scheibt, hat er entschieden, sich an diesem Programm zu beteiligen. Damit solle die Unterstützung des Kantons Uri bei wirtschaftlichen Härtefällen ergänzt werden.

Kanton bürgt für 35 Prozent eines Kredites

Auch im Kanton Uri seien innovative und aufstrebende Jungunternehmen von der Coronakrise besonders betroffen, heisst es weiter in der Mitteilung. Bisher konnten Start-ups aber nur sehr eingeschränkt oder gar nicht auf die bestehenden Notmassnahmen des Bundes zurückgreifen. Als Ergänzung zu den Covid-19-Krediten will der Bund deshalb aussichtsreiche Start-ups mit Hilfe des Bürgschaftswesens vor einer coronabedingten Insolvenz bewahren. Für Start-ups soll unter dem bestehenden Bürgschaftswesen ein neues Verfahren geschaffen werden. Dabei kann der Bund 65 Prozent und der Kanton die restlichen 35 Prozent eines Kredits verbürgen. Es obliegt den Kantonen, ob sie dieses Instrument der KMU-Bürgschaften ihren Start-ups zur Verfügung stellen wollen.

Indem er sich am Start-up-Bürgschaftsprogramm des Bundes beteiligt, will der Regierungsrat auch den im Kanton Uri ansässigen Start-ups die Gelegenheit bieten, zu Bankkrediten zu kommen, um ihre Liquidität während der Krise bewahren zu können. Das Verfahren und die entsprechenden Kriterien würden derzeit sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene ausgearbeitet, heisst es weiter. 

Sobald Anträge eingereicht werden können, wird dies auf der Website www.ur.ch/coronavirus unter der Rubrik Wirtschaft, Arbeitgeber, KMU kommuniziert.