KANTON URI: Canyoning: Bündner wagt in Uri Extremes

Ein Extremsportler schwimmt als Erster in der Meienreuss. Ein Jahr hat der Canyoning-Profi die Aktion vorbereitet. Am letzten Sonntag setzte er seinen Plan um.

Anian Heierli
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Extremsportler Bernhard Nees kämpft sich tapfer durch das eiskalte Wasser der Meienreuss. (Bild: Timo Stammwitz)

Extremsportler Bernhard Nees kämpft sich tapfer durch das eiskalte Wasser der Meienreuss. (Bild: Timo Stammwitz)

Am vergangenen Sonntag bot sich Timo Stammwitz folgende Chance: Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernhard Nees ist er in das eisige Wasser der Meienreuss gestiegen. «Wir haben damit neue Massstäbe gesetzt», betont Stammwitz. Denn bis heute hat sich noch kein Mensch zwischen Eiszapfen und Schneemauern in ein Wildwasser gewagt. Und noch nie schwamm ein Extremsportler die Meienreuss hinunter.

Im Winter ist die Gefahr bei einem solchen Drahtseilakt besonders gross. Die Strömung kann den Schwimmer unter Eisplatten drücken, die am Felsen bis zur Wasseroberfläche hängen. «Bei falscher Einschätzung besteht Lebensgefahr», sagt Stammwitz. Es sei nahezu unmöglich, sich aus eigener Kraft gegen eine starke Strömung zu wehren. Zudem steigerten überhängende Schneewechten und Eiszapfen das Risiko. Wenn sie auf den Sportler stürzten, dann habe dies fatale Folgen. Im eiskalten Bach sinke das Reaktionsvermögen. Darüber hinaus enge der dicke Neoprenanzug die Sportler zusätzlich ein. «Doch mit der richtigen Vorbereitung kann Canyoning im Winter zum Spass werden», sagt Stammwitz.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen UZ und im E-Paper.