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KANTON URI: Das EW Altdorf soll nicht allein profitieren

Die Regierung hat verschiedene Fragen zur Lucendro-Konzession beantwortet. Detailliert Auskunft geben will sie aber erst nach der Überprüfung der Gesamtenergiestrategie geben.
Das Kraftwerk des Elektrizitätswerks Altdorf AG in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / UZ)

Das Kraftwerk des Elektrizitätswerks Altdorf AG in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / UZ)

bar. In der Lucendro-Konzession hat der Kanton Uri Energiebezugsrechte aus dem Kraftwerk Lucendro mit der Konzessionsnehmerin Alpiq festgelegt. Seit 1990 hat der Kanton Uri diese Rechte – gegen eine entsprechende Entschädigung – immer der Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) abgetreten. In seiner Antwort auf eine Interpellation von Landrat Daniel Furrer (CVP, Erstfeld) hält die Regierung fest, dass sie grundsätzlich bereit sei, die Energiemengen in Zukunft nicht allein dem EWA, sondern anteilmässig auch den Gemeindewerken Erstfeld und dem EW Ursern zu gleichen Bedingungen zur Verfügung stellen. Sie betont aber: «Die anteilmässige Aufteilung des Lucendro-Bands ab Werk ist durch den Konzessionsgeber technisch kaum realisierbar und gegenüber dem Konzessionsnehmer vertraglich auch nicht durchsetzbar.» Die Nutzung des Energiebezugsrechts an einem Band müsse laut Konzession als Ganzes abgerufen werden. Entsprechend sei für eine anteilmässige Aufteilung auf einen nachgelagerten Energieliefervertrag zurückzugreifen.

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