KANTON URI: Der «böse Fremde» lauert im Umfeld

Auch in Uri gibt es immer wieder Fälle von sexueller Gewalt an Kindern. Eine Kampagne soll helfen, den Kinderschutz zu verbessern.

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Die Ausstellung im Casino Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Ausstellung im Casino Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Genau genommen handelt es sich bereits um die zweite Kampagne zu dieser Thematik im Kanton Uri. Die erste war vor zwei Jahren durchgeführt worden und stiess damals auf ein positives Echo. «Unser Hauptziel besteht darin, das Selbstbewusstsein der Kinder, aber auch deren Abwehrstrategien zu stärken.», betonte Bildungs- und Kulturdirektor Josef Arnold an der Kick-off-Veranstaltung, die am Montagabend im Casino Erstfeld in Form eines Elternabends abgehalten wurde.

Grenzen ziehen und Nein sagen
Im Zentrum der Präventionskampagne «Mein Körper gehört mir!», die sich über drei Wochen erstrecken wird, steht ein interaktiver Kinderparcours. Dieser beinhaltet sechs Stationen. Dritt- und Viertklässler können ihn in Begleitung von Animatoren beziehungsweise Fachpersonen aus dem Sozialbereich absolvieren, wobei eine Führung rund 90 Minuten dauert.

Senn räumte mit dem Vorurteil auf, dass es sich in den meisten Fällen um Fremdtäter handle: «Was schützt, sind informierte, offene und engagierte Erwachsene, denn die meisten Täter stammen aus dem familiären oder dem nahen sozialen Umfeld.» Daher brächten Warnungen vor dem «bösen, fremden Mann» nicht viel.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.