KANTON URI: Der Landrat heisst das neue Baugesetz gut

SP/Grüne Uri erleiden mit ihren Anliegen Schiffbruch. Dafür werden die Anliegen der Landwirtschaft im Planungs- und Baugesetz speziell berücksichtigt.

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Blick in eine Baustelle. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Blick in eine Baustelle. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Urner Landrat hat am Mittwoch mit 44 zu 14 Stimmen das neue Planungs- und Baugesetz angenommen. SP und Grüne Uri stimmten geschlossen dagegen. «Wir haben mit unseren Anträgen Schiffbruch erlitten», so Armin Braunwalder (Grüne Uri/ Erstfeld). «Daher lehnen wir das Gesetz ab.»

Die beiden Parteien haben bereits angekündigt, das neue kantonale Planungs- und Baugesetz auch vor der Urnenabstimmung zu bekämpfen. Das Urner Stimmvolk wird voraussichtlich im Juni über das neue Gesetz befinden.

Im neuen Planungs- und Baugesetz wird explizit festgehalten, dass der Richtplan die Bedürfnisse der Landwirtschaft berücksichtigt. Das hat der Landrat mit 35 zu 23 Stimmen beschlossen. Der Regierungsrat hatte die Ergänzung abgelehnt. Die landrätliche Justizkommission hingegen bejaht.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.